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Schüler drehten sich Seile selbst

In Lembeck

LEMBECK Das gute, alte Springseil hat bei Grundschülern noch lange nicht als Pausenspaß ausgedient. Anstatt jedoch einfach welche zu kaufen, durften die Kinder der Don-Bosco-Grundschule in Lembeck sich ihre Seile am Donnerstag selber drehen.

von Von Berthold Fehmer

, 22.04.2010
Schüler drehten sich Seile selbst

Kräftig kurbeln muss Lorena Helgers, denn für das Seile drehen braucht man relativ viel Kraft.

Der Förderverein war an die Oldtimer-Freunde herangetreten. Die erklärten sich sofort bereit, ihre Seilerei auf dem Schulhof aufzubauen. Hilfe bekamen sie von Mitgliedern des Heimatvereins. Wie kompliziert so ein Seil zusammengedreht ist, hätten wohl die wenigsten Kinder gedacht. Pro Seil wird ein Faden 16 Mal verzwirbelt. So mussten die Kinder für jedes Seil 16 Mal hin- und herlaufen, die Oldtimerfreunde übernahmen das Einfädeln. Anschließend durften die Kinder die Kurbel drehen, mit der zunächst jeweils vier Fäden verdreht werden. Anschließend wird die Seilspindel zwischen die Fäden eingesetzt und die Fäden noch einmal verdreht. Knoten rein, stramm ziehen, fertig.

Dass dabei Polyester-Fäden zum Einsatz kamen, begründete Martin Wesseling von den Oldtimer-Freunden: "Das ist witterungsbeständiger. Wenn Baumwollseile nass weggelegt werden, fangen sie an zu schimmeln."