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"Skandal-Streifen" wird in Dorsten gezeigt - Filmteam dabei

Filmvorführung

DORSTEN Wenn eine TV-Nonne in einem Film mitspielt, in dem Sex in aller schonungsloser Echtheit gezeigt wird, ist ein großes Boulevardblatt natürlich schnell mit dem Begriff „Skandal“ bei der Hand. Die Dorstener können sich am 23. April selbst ein Bild von dem „Engel mit schmutzigen Flügeln“ machen. <b>[Mit Trailer]</b>

von Von Michael Klein

, 09.04.2010
"Skandal-Streifen" wird in Dorsten gezeigt - Filmteam dabei

Die drei Hauptdarstellerinnen des Films.

„Engel mit schmutzigen Flügeln“  ist das Kino-Werk betitelt, das bereits auf renommierten Festivals vorgestellt worden ist und schon im Vorfeld des Kino-Starts für gehörigen Gesprächsstoff gesorgt hat. „Eine intensiv tabulose Dynamik“, machte die Münchener Abendzeitung aus, „überidische Provokateure“ nannte die Süddeutsche Zeitung das Filmteam.   Im Central-Kino werden am Freitag (23.) um 20 Uhr Regisseur Roland Reber und die Hauptdarstellerinnen Marina Anna Eich und Antje Nikola Mönning, die in der ARD-Serie „Um Himmels Willen“ die Nonne Jenny spielte, anwesend sein. Sie werden den Film persönlich vorstellen und anschließend mit dem Publikum darüber diskutieren.  

„Moral ist nur die Entschuldigung all derer, die sich nicht trauen, ihre Wahrheit zu leben“, ist das Motto des Films. Drei Frauen, Engel, die aus Langeweile den Himmel verlassen haben, durchstreifen darin auf ihren Motorrädern die Landschaften, um ihrer ungezügelten Lust und dem Laster zu frönen. „Dabei geht es nicht um gut oder schlecht, sondern um Authenzität“, heißt es im Pressetext zu der „Hymne auf die Unmoral“.„Provokation ist für mich kein Selbstzweck, aber sie setzt beim Zuschauer starke Gefühle frei“, sagt Regisseur Roland Reber. „Wenn Sex in einer Geschichte vorkommt, dann muss man ihn auch zeigen. Man zeigt die Menschen ja auch beim Essen“, so lautet sein Credo. Das erfordert im Vorfeld klare Absprachen mit den Schauspielern, wieweit diese zu gehen bereit sind.

Deshalb waren die Dreharbeiten für Antje Nikola Mönning nicht schwer: „Ich wollte, dass diese Szenen so authentisch wie möglich sind. Für mich geht es in dem Film um Ehrlichkeit und das in erster Linie sich selbst gegenüber.“ „Engel mit schmutzigen Flügeln“, der natürlich erst ab 18 Jahren frei gegeben ist, ist übrigens wie alle Filme der Filmproduktionsgesellschaft „wtp“ ohne Förderung entstanden, alles wird im Team entschieden. Antje Nikola Mönning: „Deswegen habe ich mich entschieden, den Film auch mit zu produzieren."