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Soldat aus Dorsten in Kunduz verletzt

Beinschüsse

DORSTEN Bei den Karfreitags-Gefechten im afghanischen Kunduz, bei denen drei deutsche Soldaten getötet worden waren, ist auch ein Bundeswehrangehöriger, der in Dorsten aufgewachsen ist, verletzt worden.

06.04.2010

„Aus Schutz vor den Persönlichkeitrechten kann ich dies nicht bestätigen, werde es aber auch nicht dementieren“, erklärte ein Sprecher des Sanitätskommandos II auf unsere Anfrage. Weiter erklärte er: „Dem Betreffenden geht es den Umständen entsprechend, er ist inzwischen von der Intensivstation verlegt worden.“ Der Soldat hatte Medienberichten zu Folge Beinschüsse erlitten und gehörte zu den vier Soldaten, die am Samstag aus dem Kriegsgebiet in ein Bundeswehr-Krankenhaus nach Koblenz ausgeflogen worden sind.

Der Oberfeldwebel ist bei einer Bundeswehreinheit in Seedorf/Niedersachsen stationiert und war erst seit einem Monat in Afghanistan im Einsatz. Seine Kompanie war auf eine Routinepatrouille zum Minenräumen im Distrikt Char Darah geschickt worden, als sie von Taliban-Kämpfern angegriffen wurde.