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Stele macht auf wichtige Anliegen der Kinderferienstiftung aufmerksam

Neues Kunstwerk

DORSTEN „Zueinander – Miteinander“ heißt das Kunstwerk, das seit Montag seinen Platz zwischen dem Rathaus-Eingang und dem Baumhaus gefunden hat. „Füreinander“ ließe sich noch hinzufügen, denn die Stele symbolisiert die Ziele der Kinderferienstiftung.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 19.04.2010
Stele macht auf wichtige Anliegen der Kinderferienstiftung aufmerksam

Links neben dem Haupteingang des Rathauses macht jetzt ein Kunstwerk auf das wichtige Anliegen der Kinderferienstiftung aufmerksam. Die Enthüllung nahm Montagmorgen Bürgermeisterin Christel Briefs vor. Mit ihr freuten sich Stiftungs-Initiator Manfred Przybylski und Künstler Hans Kloss.

Vor mehr als dreißig Jahren hat Manfred Przybylski diese Stiftung initiiert, die seitdem segensreiches geleistet hat. Auch 2009 konnten wieder mit ihrer finanziellen Hilfe viele Dorstener Kinder in die Ferien fahren, deren Eltern sich keinen Urlaub leisten können. Aber nicht nur gesunde Kinder aus armen Familien profitieren von der Stiftung. Körperlich oder geistig behinderte Kinder, Missbrauchsopfer, verhaltensauffällige Heranwachsende - sie alle brauchen besondere Betreuung und könnten daher ohne Finanzspritze nicht an Ferienfreizeiten der Awo, der Caritas, der Lebenshilfe oder des Katholischen Ferienwerks teilnehmen.

„Was kann ich für solche Kinder, was kann ich für meine Stadt tun? Das waren Fragen, die Manfred Przybylski als Motor der gemeinnützigen Einrichtung bis heute antreiben, unermüdlich Spenden zu sammeln und für die Stiftung zu werben“, lobte Bürgermeisterin Christel Briefs Montagmorgen bei der Enthüllung des Kunstwerks den früheren Sozialausschuss-Vorsitzenden. Przybylski erzählte, wie er schon in frühester Jugend selbst erlebt hat, was es heißt, hilfsbedürftig und dauerhaft auf andere angewiesen zu sein: „Mein älterer Bruder war stumm und gelähmt.“ So engagierte sich Przybylski als studierter Sozialarbeiter bereits vor Gründung seines Tourismus-Unternehmens Ultramar einschlägig: Er war als Geschäftsführer des Oberhausener Friedensdorfes tätig. Von dort bis zum ehrenamtlichen Einsatz für die Dorstener Kinderferienstiftung war es nur ein Schritt.

Deren Anliegen unterstützte nun mit Hans Kloss auch ein renommierter Künstler aus Süddeutschland. Als guter Freund Przybylskis erstellte er seine Edelstahl-Skulptur, unter anderem durch die Sparkasse Vest finanziert, zum Freundschaftspreis. Eingeweihten ist Kloss als künstlerischer Filigranarbeiter bekannt. Von ihm stammen Miniaturen wie die Motivgestaltung von Briefmarken ebenso wie Monumentalwerke wie das riesige Rundbild, das im Kloster Lorch die Geschichte der Staufer verewigt. Verewigen lassen können sich nun zugunsten von Dorstener Kindern auch großzügige Geldgeber. Wer die Arbeit der Stiftung mit einem namhaften Betrag unterstützt, dessen Namensschild wird am Sockel des Kunstwerks für die Nachwelt hinterlegt. Nähere Auskunft dazu erteilt das Jugendamt der Stadt.

  • Die Dorstener Kinderferienstiftung fördert seit 1979 Ferien-Erholungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche. Seither ist der Bedarf ständig gewachsen, da Staat und Stadt das Geld fehlt.
  • Wer die Aktivitäten der Stiftung durch eine Spende fördern will, kann dies mit dem Stichwort „Kinderferienstiftung“ durch eine Überweisung auf Kto.-Nr. 010 000 701 bei der Sparkasse Vest (Blz. 426 501 50) tun.
  • Wer mit einer größeren Spende seinen Namenszug am Sockel des Kunstwerks verewigen möchte, kann sich bei Reiner Endemann im Jugendamt der Stadt melden (Tel. 02362-664560).