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„Stil & Art“ war kein kommerzieller Erfolg

Zahlen nicht erreicht

SCHERMBECK So gut wie am Wochenende war das Wetter bei der Haus- und Gartenmesse „Stil & Art“ noch nie. Alles eitel Sonnenschein also? Nicht ganz – Organisator Winfried Wirtz sagt: „Wir haben die Zahlen vom letzten Jahr so gerade eben erreicht.“

von Von Berthold Fehmer

, 26.04.2010
„Stil & Art“ war kein kommerzieller Erfolg

An einigen Ständen wurde modischer Chic angeboten.

Die Aussteller seien mit Wetter und organisatorischem Umfeld sehr zufrieden gewesen. Nicht mit dem Kaufverhalten. Den Grund dafür hat Wirtz bereits ausgemacht: „Die Leute haben das Geld nicht mehr so locker sitzen.“ Es sei vielleicht angebracht, die Ansprüche zu ändern. „Erwartungen, seinen Umsatz in jedem Jahr um 20 Prozent zu steigern, passen nicht in diese Zeit.“ Seine Ansprüche an Aussteller und Ambiente der Messe möchte Wirtz nicht runterschrauben. Das Angebot dürfe „auf keinen Fall an Trödel erinnern.“ Auch an den weißen und beigen Zelten will er festhalten. Ebenso am Eintrittspreis von sechs Euro. „Die Aussteller fragen uns: ‚Nehmen Sie Eintritt?‘ Wenn wir das nicht mehr tun, kommen die nicht.“

Insgesamt ist Wirtz aber rundum zufrieden mit der diesjährigen „Stil & Art“, vor allem, weil zum ersten Mal das Wetter so richtig mitspielte. „Nach vier Anläufen mit Regen“, sagt Organisator Winfried Wirtz, der sich ungern an die Unwetter vorheriger Veranstaltungen erinnert. „Bis zu Windstärke Elf war alles dabei.“  Das Wetter sei für ihn der Grund gewesen, die Veranstaltung in den April vorzuverlegen. „Der April war in den vergangenen Jahren immer beständiger und schöner als der Mai.“

Deshalb habe er die Verschiebung bei seinen Partnern durchgesetzt – gegen den Spruch: „Der April macht, was er will.“ Wirtz mag sich nicht vorstellen, was ihm Aussteller und Partner erzählt hätten, wenn es nun geregnet hätte: „Das war schon ein hohes Risiko.“