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VHS kann Lehrer gut gebrauchen

DORSTEN Die Volkshochschule ist reich an Schülern, aber arm an Lehrern. Der Markt ist nämlich leer gefegt. Dabei werden gerade für den Erwerb nachträglicher Schulabschlüsse an der Weiterbildungsstätte examinierte Pädagogen dringend benötigt.

von Von Michael Klein

, 10.01.2008

„Doch es gestaltet sich zunehmend schwieriger, geeignete pädagogische Lehrkräfte zu rekrutieren. Muttersprachler zu sein oder ein Studium absolviert zu haben, reicht allein nicht aus - das erste oder zweite Staatsexamen sind die Voraussetzungen, um in dem Bereich an der VHS unterrichten zu können", sagt Bernd Sauerwein-Fox, stellv. Leiter der VHS.

,Zusätzliche Schichten

In den Jahren der „Lehrerschwemme“ habe man sich die arbeitslosen Pädagogen noch aussuchen können, inzwischen sei die VHS froh, wenn man Lehrkräfte finde, die zu ihrem normalen Job abends zusätzliche Unterrichts-Schichten schieben. Dennoch bemühe sich die VHS nach Kräften, das Angebot aufrecht zu erhalten und den Dorstenern die Chance auf diesen Bildungsweg zu ermöglichen. Nach den Osterferien beginnt an der VHS ein Vorkurs, der Teilnehmern mit schwachen Schulkenntnissen den Übergang in einen neuen Abendlehrgang erleichtern soll. Dieser beginnt noch vor den Sommerferien und führt nach einem Jahr zum Erwerb des Hauptschulabschlusses und nach zwei Jahren zur Fachoberschulreife. „Interessenten sollten sich umgehend bei der VHS melden, um sich beraten zu lassen und sich einen Platz in dem Lehrgang sichern“, so Bernd Sauerwein-Fox. Voraussetzung für die Teilnahme: Erfüllung der Vollzeitschulpflicht und Mindestalter 17 Jahre.

Studium an Fernuni

Der VHS-Fachbereichsleiter weist darauf hin, dass am 6. Mai zudem ein Informationsabend zum Studium an der FernUniversität Hagen beginnt und dass die VHS erstmalig eine Einführung in die Gebärdensprache anbietet. Kursleiterin Stephanie Leichtleitner wird diese eigenständige Sprache unterrichten, die nicht allein für gehörlose oder stark Gehörgeschädigte sinn- und wertvolll ist, sondern für alle, die mit Gehörgeschädigten in Kommunikation treten wollen. Vorkenntnisse werden dabei nicht vorausgesetzt.

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