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Verbund mit sehr hohem Standard

DORSTEN 30 Minuten dauerte die Mitarbeiter-Versammlung, dann gab es Applaus: Mit Beifall begrüßten gestern die Beschäftigten des St.-Elisabeth-Krankenhauses die geplante Kooperation mit den Katholischen Kliniken Haltern/Marl/Westerholt.

03.12.2007

"Stillstand bedeutet Rückschritt", begründete Geschäftsführer Andreas Hauke die Entscheidung, den Klinik-Standort Dorsten durch die Gründung einer Holding-Gesellschaft zu sichern. Unter ihrem Dach sollen beide Einrichtungen, also insgesamt vier Kliniken mit rund 1000 Betten, im nächsten Jahr zusammen geführt werden.

Leistungen bündeln

Das beschlossen jetzt die Trägergremien der Krankenhäuser, das St.-Elisabeth-Kuratorium sowie Aufsichtsrat und Gesellschafter der Katholischen Kliniken in ihren jüngsten Sitzungen. Ziel der neuen Holding werde sein, die medizinischen Angebote abzustimmen, Leistungen zu bündeln, Synergien zu nutzen und das christliche Profil weiter zu schärfen. Die neue Holding biete auch die Voraussetzungen dafür, später weitere Kliniken oder Anbieter medizinischer Dienstleistungen zu integrieren.

Beide Träger betonten übereinstimmend, dass der angestrebte Zusammenschluss kein Ergebnis wirtschaftlicher Notsituationen sei: "Ganz im Gegenteil. Zwei gut aufgestellte Partner bilden einen Verbund, der den Patienten einen hohen medizinischen Standard anbietet." Diese medizinische Versorgungsqualität gelte es weiter auszubauen, um so die Standorte langfristig zu sichern. Ihre Identität sollen die beteiligten Krankenhäuser dabei bewahren.

Details klären

Ob sich der Zusammenschluss mittelfristig auf die Beschäftigtenzahl auswirken werde und wie die Holding-Führungsebene aussehen wird, vermochte Hauke gestern noch nicht zu sagen: "Das wird Gegenstand der Detail-Verhandlungen sein, für die wir uns zeitlich nicht unter Druck setzen wollen." Sobald die Trägergremien die letzten Einzelheiten geklärt hätten, werde der Öffentlichkeit die Kooperation ausführlich vorgestellt. kdk

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