Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Von GABS gab´s gute Tipps

Dorsten "Es gibt immer noch viel zu wenig Ausbildungsplätze in unserer Stadt." Weil zutrifft, was Berufsberaterin Ursula Winkler von der Agentur für Arbeit beklagt, sind Maßnahmen wie die, durch die Jennifer Kus eine Ausbildung zur Augenoptikergesellin bei Fielmann bekam, um so wichtiger.

29.08.2007

Warteschleife, Verzögerung der Arbeitslosigkeit, Statistikbeschönigung - es gibt viele negative Attribute, mit denen berufsvorbereitende Maßnahmen für arbeitslose Jugendliche häufig in der Öffentlichkeit belegt werden. Ein Beispiel aus Dorsten widerlegt jetzt diese skeptischen Einschätzungen.

"Ich bin sehr froh darüber, dass ich die Möglichkeit erhalten hatte, an der berufsvorbereitenden Maßnahme teilnehmen zu können, dass war eine wirkliche Chance für mich", resümiert Jennifer Kus.

Die 20-Jährige war seit März dieses Jahres in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme bei der GABS gGmbH in Dorsten, mit der die Agentur für Arbeit kooperiert. Seit April absolvierte Jennifer Kus ein Praktikum bei der Fielmann AG in Dorsten. "Und jetzt ist es geschafft, ich konnte mit meiner Bewerbung überzeugen und habe den Einstellungstest bestanden, seit dem 1. August habe ich meine Ausbildung bei der Fielmann AG in Dorsten begonnen", freut sich Jennifer Kus.

Passendes Profil

Kein Einzelfall: Jennifer Kus ist eine von 35 Jugendlichen, die an der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme in Dorsten teilnehmen. Dahinter verbirgt sich ein Programm der Bundesagentur für Arbeit, mit dem Ziel der schnellen Vermittlung vorrangig in Ausbildung oder Arbeit. Dabei arbeiten Bildungsträger und Berufsberatung der Agentur für Arbeit Dorsten eng zusammen, um - mittels eines Profilings - passgenau Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze für die Jugendlichen zu akquirieren.

Die Berufsberatung berät alle Jugendlichen während der Maßnahme kontinuierlich und vermittelt ihnen Adressen, wo sie sich für ein Praktikum bzw. eine Ausbildungsstelle bewerben können. Da nicht alle Jugendlichen in betriebliche Ausbildungsstellen vermittelt werden können, wird geprüft, inwieweit diese Jugendlichen zumindest die Möglichkeit der Ausbildung in überbetrieblicher Form - gefördert und betreut durch die Agentur für Arbeit - erhalten können.

Klebeeffekt

Im Praktikum können die jungen Leute erste Berufserfahrungen sammeln, wertvolle Kenntnisse erwerben und wichtige Kontakte knüpfen. Angenehme Nebenerscheinung ist der "Klebeeffekt": Rund 50% der Jugendlichen haben eine Ausbildungsstelle oder Arbeit gefunden - nicht selten im Praktikumsbetrieb.

Jennifer Kus gehört zu den mehr als 20 jungen Menschen, denen Fielmann in der Dorstener Niederlassung an der Lippestraße 35 eine fundierte Ausbildung ermöglicht hat. Niederlassungsleiter Jürgen Schmaus: "Ein guter und motivierter Nachwuchs ist für den Unternehmens-Erfolg von entscheidender Bedeutung. Deshalb investiert Fielmann Jahr für Jahr zweistellige Millionenbeträge in die Aus- und Weiterbildung."

kdk

Lesen Sie jetzt