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Warum die Kugel rollt

Östrich Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins experimentelle Vergnügen: Seitdem die Miniphänomenta mit 18 Versuchsstationen in die Flure der Wilhelm-Lehmbruck-Schule eingekehrt ist, kehren die Schüler ihren Forschergeist heraus.

22.08.2007

Ulrike Altemark, Leiterin der Östricher Grundschule, ist glücklich, diese besondere Ausstellung im Haus zu haben. "Die Kinder aller Klassen können zwei Wochen lang naturwissenschaftliche und technische Phänomene erforschen, werden so schon früh an wissenschaftliches Experimentieren herangeführt", sagt sie.

Damit die Schüler ihrem Entdeckungsdrang ungehindert nachgehen können, wird ihnen reihum die Möglichkeit eingeräumt, an den 18 Stationen zur Tat zur schreiten.

Wie rollt die dicke Holzkugel die Bahn rauf und runter, ohne runterzukippen? Wieso schlagen die Zeiger wild aus, wenn man mit einem Magnet darüber streicht? Und warum verändert sich der Lichtkegel, wenn ein dickes, rundes, bauchiges, mit Wasser gefülltes Glas immer weiter von der Lampe entfernt wird?

"Ich glaub, die linke Bahn ist die schnellste!", meint ein Drittklässler, der mit Ulrike Altemark drei Holzkugeln auf unterschiedlich gekrümmten Wegen auf die kurze Abfahrt schickt. Tatsächlich hat der junge Wissenschaftlicher Recht gehabt mit seiner Vermutung. Und so trägt er seine Untersuchungsergebnisse fein säuberlich in ein Arbeitsblatt ein, um anschließend im Unterricht den Abgleich mit anderen Forschern zu suchen. "Die Kinder lernen, selbstständig an die Arbeit zu gehen, sich zu fragen, was Sinn und Sache ist, um später mit anderen über ihre Untersuchungsergebnisse zu diskutieren", erzählt Ulrike Altemark. Schöner, nicht zu verachtender Nebeneffekt: Alle Sinne werden an den Forschungsstationen angeregt, Fühlen, Hören, Anfassen und Anschauen - so macht Wissenschaft Spaß. Den bekommen übrigens auch die Eltern: Sie sollen mit ihren Kindern herausragende Stationen in einer Östricher Werkstatt nachbauen, damit sie dauerhaft in der Schule installiert werden können. eng

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