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Stadtinfo verleiht demnächst GPS-Geräte fürs Geocaching

Zwölf GPS-Geräte werden angeschafft

Dank der Förderung durch den Dorstener Altstadtfonds können zwölf GPS-Geräte fürs Geocaching angeschafft werden. Dann kommt die Schatzsuche in Dorsten so richtig in Fahrt.

Dorsten

, 16.04.2018
Stadtinfo verleiht demnächst GPS-Geräte fürs Geocaching

Smartphones sind jetzt beim Geocaching zur Stadterkundung nur noch zweite Wahl: Bürgermeister Stockhoff (r.) übergab den Förderbescheid zur Anschaffung von zwölf GPS-Geräten an den Leiter des Jüdischen Museums, Dr. Norbert Reichling (h.), und Antje Thul, die die Ziel-Box des Museums-Caches geöffnet hat. Mit im Bild: Christoph Krafczyk (l., Wir machen Mitte), Monika Heisterklaus (Projektkoordinatorin bei der Stadt) und Sparkasse-Vest-Direktor Matthias Feller. © Foto: Anke Klapsing-Reich

Geocaching, die moderne Form der Schnitzeljagd, findet immer mehr Fans. Auch in Dorsten gibt es viele Schätze zu heben. Dazu braucht es die entsprechenden Tour-Koordinaten und einen GPS-Empfänger. Okay, mit einem Smartphon und der darauf geladenen Geocaching-App funktioniert es zur Not auch, aber spezielle und mit vielen Möglichkeiten ausgestattete GPS-Geräte sind natürlich technisch weitaus hilfreicher.

Zwölf Geräte

Deswegen haben das Jüdische Museum (mit ihrer Partnerschule St. Ursula) sowie die Stadtinformation gemeinsam einen Antrag auf Förderung aus dem Fonds zur Stärkung der Altstadt im Rahmen des Wir-machen-Mitte-Projektes gestellt.

Am Montagmorgen überreichte Bürgermeister Tobias Stockhoff Museumsleiter Norbert Reichling den Förderbescheid, der die Finanzierung für die Anschaffung von zwölf GPS-Empfängern sicherstellt: „Die Hälfte der Gesamtsumme von 1980 Euro fließt aus dem Altstadtfonds, die andere Eigenanteil-Hälfte schießen hauptsächlich die Sparkasse Vest und der Arbeitskreis Jugend dazu“, erklärt der Bürgermeister. Wer auf der zentralen Geocaching-Plattformdie Karte mit den eingetragen Geocaching-Punkten aufruft, wird erstaunt über die vielen Markierungen in Dorstens Zentrum sein.

„Unsere Geocaching-Tour zu jüdischen Spuren in Dorsten, die wir mit unserem Vorstandsmitglied Dieter Kollecker erarbeitet haben, findet gute Resonanz“, resümiert Museumsmitarbeiterin Antje Thul, Hüterin der Ziel-Box (Final), die als letzte Station der Route auf Entdeckung wartet. Aber nicht nur das Jüdische Museum, auch die Stadtinfo nutzt die neuen GPS-Geräte, um scheinbar tote Orte wieder zum Leben zu erwecken.

Geräte zum Ausleihen

Und wer sich auf eigene Faust auf die Socken machen will, kann sich über die Stadtinfo ein GPS-Gerät ausleihen. „Ich würde mir wünschen, dass sich Leute melden, die Lust dazu haben, zu anderen entdeckenswerten Orten und Themen in Dorsten einen Geocache zu entwickeln. Technisch ist das gar nicht so schwierig“, ermuntert Antje Thul passionierte Schatzsucher und wirft gleich einen Vorschlag in den Ring: „Wie wäre es zum Beispiel mit einem Cache zu Tisa von der Schulenburg? Das fände ich richtig gut.“

Hier gibt’s weitere Infos zum Geocaching und den GPS-Geräten: Stadtinfo, Recklinghäuser Straße 20, Tel. (02362) 308080; Jüdisches Museum, Julius-Ambrunn-Straße 1, Tel. (02362) 951467. Die Geräte können über die Stadtinfo geliehen werden.