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Wenn der Rebbe lacht ...

Dorsten Mit einer Fülle interessanter Angebote startet der Veranstaltungsreigen im Jüdischen Museum Mitte August ins 2. Halbjahr.

03.08.2007

"Leben, Last und Liebe" - mit Gartenerzählungen der Bibel eröffnet Walter Schiffer am 14. August (19.30 Uhr), den Vortragsreigen. Um jüdischen Humor in Tora und Talmud geht´s bei "Der Rebbe lacht", einem Vortrag, in dem der junge Rabbiner Julien-Chaim Soussan sich mit dem Witz in der jüdischen Tradition auseinander setzt (Do, 23. 8., 19.30 Uhr).

"Höchste Zeit, einmal genauer hinzusehen", findet Dr. Klaus Holz aus Schwerte, der am Mittwoch, 5. September, (19.30 Uhr) über "Die Gegenwart des Antisemitismus" referiert. Politische Konflikte im Nahen und Mittleren Osten nimmt am Sonntag, 16. 9., der Politologe Prof. Dr. Volker Perthes im Alten Rathaus, Beginn 17 Uhr, unter die Lupe (Kooperationsveranstaltung).

Zu einem Zeitzeugengespräch mit Ursula Rosenfeld über Kindertransporte aus Nazideutschland lädt das Museum am Donnerstag, 20. September (19.30 Uhr), ein. 1939 wurde Ursula Rosenfeld von ihren Eltern nach Großbritannien geschickt. Heute lebt sie in Manchester.

Mit Tradition, Emanzipation und Akkulturation der jüdischen Familie im 19. Jahrhundert befasst sich das Referat von Thomas Ridder, zu dem er am Donnerstag, 11. Oktober (19.30 Uhr), ins Museum einlädt.

In Werkstattgesprächen (1. und 2.) setzen sich Walter Schiffer und die Teilnehmer am 16. und 23. Oktober (19.30 Uhr) im Jüdischen Museum mit den Schriften Martin Bubers auseinander.

Um jüdische Studentenverbindungen in Deutschland vom Kaiserreich bis zum Ende der Weimarer Republik dreht sich der Vortrag "Nemo me impune lacessit!", den die Göttinger Historikerin Dr. Miriam Rürup am Dienstag, 30. Oktober (19.30 Uhr) hält.

Stolpersteine

Die "Stolpersteine" des Kölner Gunter Demnig haben auch in Dorsten Konjunktur. Kritische Anmerkungen zu dieser speziellen Art des Gedenkens wird die Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge in Wuppertal in ihrem Vortrag am Donnerstag, 15. November (19.30 Uhr), äußern.

"Chanukka oder Weihnukka?" Was feiern Juden eigentlich an ihrem Chanukka-Fest? Dieser Frage geht Sr. Johanna Eichmann in ihrem Vortrag am Donnerstag, 29. November (19.30 Uhr), nach.

Auf einen spannenden Film- und Diskussions-Nachmittag mit Esther Schapira (Foto) darf man sich am Sonntag, 26. August, (15 Uhr), freuen: Schapira ist Filmemacherin und Ressortleiterin der Abteilung Zeitgeschichte beim Fernsehen des Hessischen Rundfunks und wurde in diesem Jahr mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Ihr Film "Der Tag, als ich ins Paradies wollte - Der Weg einer lebenden Bombe" rekonstruiert anhand von Polizeivideos und Vernehmungsprotokollen den Ablauf eines gescheiterten Selbstmordanschlages.

Klangvolle Erzählungen stehen im Mittelpunkt eines Abends voller Zauber und Poesie, mit ostjüdischer Erzählkunst und Musizierfreude. Alexander Kostinskij erzählt von sprechenden Ziegen und Kappen mit Löchern und Florian Stadler auf dem Akkordeon traurige und fröhliche Geschichten von Liebe und Schmerz. (9. Nov. 20 Uhr, Altes Rathaus, Kooperationsveranstaltung).

Ein Blick in die jüdische Küche wirft Angela Potthast mit den Teilnehmern ihres Kochkurses "Latkes, Sufganiot & Co.". Am Montag, 3. Dezember wird sie in den VHS-Räumen von 18.40 bis 21.55 Uhr köstliche Chanukka-Spezialitäten zubereiten. (Anmeldung erforderlich!)

Am Sonntag, 23. September, öffnen sich um 15 Uhr wieder die Türen für kindgerechte Familienführungen, bei der das Judentum mit allen Sinnen, von allen Generationen erfahren werden kann. Ums "Tohuwabohu", was übersetzt "Chaos" heißt, dreht sich die Werkstatt, die in den Herbstferien (4. bis 6. Oktober) Kinder von 9 bis 13 das Hebräischlernen leicht macht. (Anmeldung erforderlich!)

Den Zauber des Orients atmen die Graphiken David Bennetts, die das Museum als Sonderausstellung "Szenen aus der Bibel" am 16. September, 11 Uhr, eröffnet. Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitet der amerikanische Jude russisch-litauischer Herkunft mit unterschiedlichen graphischen Techniken in Hoch- und Tiefdruckverfahren wie Radierung, Linolschnitt oder Siebdruck an der Illustration von Themen und Büchern der Bibel.

Zum letzten Mal

Eine beliebte Tradition findet in diesem Jahr wegen des nicht mehr zu bewältigenden Arbeitsaufwandes ihr Ende: Zum letzten Mal werden am 25. November um 11 Uhr Fußballteams der Region zum Fußballturnier zu Gunsten des Jüdischen Museums erwartet. Noch einmal winkt die Tombola mit attraktiven Preisen . sing

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