Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Wie ein Geisteskranker losgebrettert"

DORSTEN „Sie sind wie ein Geisteskranker losgebrettert und haben das Leben anderer massiv gefährdet.“ So begründete der Richter am Weseler Schöffengericht sein Urteil gegen einen 53-jährigen Duisburger.

09.03.2008

Ein Jahr und drei Monate zur Bewährung soll dieser dafür verbüßen, dass er sich am 8. April des vergangenen Jahres mit einem Motorrad-Polizisten eine wilde Verfolgungsjagd geliefert hatte. Der Motorradpolizist hatte auf der Östricher Straße in Gahlen eine Gruppe von Motorradfahrern entdeckt, die die Straße offensichtlich als Rennpiste benutzten. Als der Polizist die Gruppe einholte, versuchte der Angeklagte mit einer Geschwindigkeit von bis zu 180 km/h zu entkommen: Über die Gahlener Straße ging es Richtung Dorsten. Hier wendete der Angeklagte erst am Busbahnhof, fuhr wieder zurück, dabei über eine rote Ampel, wobei er fast einen Radfahrer erwischt hätte

Vor Kollegen geprahlt.

Vor der A 31 drängte der Angeklagte den Motorrad-Polizisten ab, der daraufhin stürzte, aber glücklicherweise unverletzt blieb.Der Angeklagte konnte flüchten und versteckte seine Maschine bei einem Bekannten. Am Bikertreff „Grafenmühle“ in Kirchhellen bekam eine Bedienung mit, wie der 53-jährige Maurer vor seinen Kollegen damit prahlte, wie er den Polizisten abgehängt habe. Damit kam ihm die Polizei auf die Schliche. Vor Gericht stritt der 53-Jährige die Tat ab und verweigerte ansonsten jede Aussage. Gegen das Urteil will sein Verteidiger Berufung einlegen.

Lesen Sie jetzt