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Zehnten Hilfskonvoi für Rumänien auf die Reise geschickt

Blaues Kreuz

HOLSTERHAUSEN Mit einer breit angelegten Hilfsaktion hat der Ortsteil Holsterhausen einmal mehr unter Beweis gestellt, dass dort die Menschlichkeit zu Hause ist. So wurde jetzt ein Hilfstransport nach Rumänien auf die Beine gestellt.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 23.04.2010
Zehnten Hilfskonvoi für Rumänien auf die Reise geschickt

Alle Hände voll zu tun hatten die Helfer des Blauen Kreuzes Holsterhausen bei der 3. Rumänienhilfs-Aktion.

Zum dritten Mal beteiligte sich am Freitag das Blaue Kreuz Holsterhausen an der großen Hilfsaktion, die von den Initiatoren in Marl-Polsum bereits das zehnte Mal auf die Reise geschickt wird. Für bedürftige Menschen in Rumänien werden Sachgüter gesammelt, die zunächst in Polsum zwischengelagert sind und dann von Oberhausen aus die weite Fahrt nach Rumänien beginnen.

Über Kinderspielzeug und Spielsachen freuen sich dort die Insassen eines Waisenhauses, die anderen Sachspenden von Kleidung, über Stoffe und Nähmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen Geräten werden in Rumänien dorthin gebracht, wo sie am meisten fehlen. Dass alles auch in die richtigen Hände kommt, dafür garantiert die katholische Kirche. Und dabei können sich die Organisatoren über ein Netzwerk von Helfern freuen. Werner Terhorst und seine 15 tatkräftigen Mitstreiter vom Blauen Kreuz Holsterhausen sorgen gemeinsam mit der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde dafür, dass die große Hilfsbereitschaft der Bürger auf fruchtbaren Boden fällt. Holsterhausener Geschäftsleute wie Jürgen Kampmann verzichten auf jeden Cent Gewinn und stellen Arbeitskraft und Fahrzeuge kostenlos in den Dienst der guten Sache. In Polsum ist es der katholische Kirchenchor, der die Fackel der Nächstenliebe weitergibt. Und nicht zuletzt die Truckerfahrer, die aus Oberhausen in Richtung Rumänien steuern, setzen ein besonderes Zeichen. Im letzten Jahr gingen gleich 15 Fünf-Achser auf die lange Reise quer durch Europa, ihre Fahrer opferten dafür einige Tage Urlaub.

Auch diesmal wird wieder viel Ladekapazität gebraucht. Bereits fünf Minuten nach dem offiziellen Abgabestart, waren bereits zwei Transporter bis unters Dach gefüllt. „Kein Problem, dann fahren wir eben ein paar Mal öfter hin und her“, hoffte Jürgen Kampmann darauf, dass nach zwei Stunden das Rekord-Ergebnis des Vorjahres diesmal sogar noch übertroffen werden konnte.