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Zeitzeuge im Interview

Dorsten In ein Fernsehstudio wurde gestern das Jüdische Museum an der Julius-Ambrunn-Straße verwandelt. Rolf Abrahamsohn stand für eine Fernsehproduktion der ARD vor der Kamera.

08.08.2007

Der Regisseur und Fernsehjournalist Mathias Haentjes arbeitet momentan mit zwei weiteren Autoren an einer vierteiligen ARD-Dokumentation, die den Titel "Damals im besetzten Deutschland" trägt. Dokumentiert wird die Nachkriegszeit von 1945 bis 1949 in Deutschland.

Die dritte Folge der Sendereihe wird unter dem Titel "Schatten der Vergangenheit" ausgestrahlt. Darin geht es um die Überlebenden der NS-Schreckensherrschaft, Einzelschicksale stehen im Mittelpunkt.

Rolf Abrahamsohn, eines von drei Kindern einer jüdischen Familie aus Marl, dessen Lebensgeschichte in der Dauerausstellung des Museum zu sehen ist, wurde als Zeitzeuge interviewt. Abrahamsohn überlebte das Ghetto von Riga und die Konzentrationslager Kaiserwald und Buchenwald sowie Zwangsarbeitslager. Mit Hilfe seiner umfangreichen Sammlung von Bild- und Textdokumenten war Rolf Abrahamsohn ein ergiebiger Interviewpartner. Die Produktion wird unter Federführung des Mitteldeutschen- und Westdeutschen Rundfunks durchgeführt. Der Vortragsraum des Jüdischen Museums war für die Fernsehaufnahmen von der Rostocker Produktionsfirma LOOKS mit einer aufwendigen Lichtanlage und schwarzen Tüchern studiotauglich hergerichtet. Vorraussichtlicher Sendetermin ist das Frühjahr 2008. egg

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