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Zu den Urstätten des Christentums

Ökumenische Reise

SCHERMBECK Die Serie ihrer seit 1989 veranstalteten ökumenischen Reisen setzen die Georgsgemeinde und die Ludgerusgemeinde mit einer Fahrt ins „Heilige Land“ fort.

von Von Helmut Scheffler

, 01.04.2010
Zu den Urstätten des Christentums

Diakon Ekkehard Liesmann und Pfarrer im Ruhestand Wolf Rienäcker (v.l.) haben die ökumenische Reise vorbereitet.

Der Altschermbecker Diakon Ekkehard Liesmann und der in Damm wohnende Pfarrer im Ruhestand Wolf Rienäcker haben die zwölftägige Fahrt nach Israel vorbereitet, die in der Zeit vom 12. bis 23. April den 42 Teilnehmern eine Begegnung mit vielen bedeutenden Stätten des Christentums ermöglicht.

Zwei räumliche Schwerpunkte haben die Organisatoren ausgewählt. In den ersten sechs Tagen steht Jerusalem im Mittelpunkt des Besichtigungsprogramms. Das jüdische Viertel mit der Klagemauer wird ebenso besucht wie der Berg Zion, die Jerusalemer Neustadt, das Modell der Stadt Jerusalem im Museum und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Nach einem Besuch in Qumran, dem Ort der Schriftrollenfunde, geht es weiter zur Felsenfeste Massade und zur Oase Ein Gedi. Danach besteht die Möglichkeit zum Baden im Toten Meer.

In die Heimat Jesu Christi führt der zweite Teil der Reise. Dort lernen die Reisenden die Stadt Jericho ebenso kennen wie die alte am höchsten gelegene jüdische Stadt Safed, wo eine aschkenasische und eine sephardische Synagoge besichtigt werden. Die heiligen Stätten am See Genezareth lernen die Schermbecker am nächsten Tag kennen. Zu Fuß folgen sie den Spuren Jesu hinab zur Primatskapelle und zum Ort der wunderbaren Brotvermehrung in Tabgha. Die Verkündigungskirche in Nazareth, der Berg Tabor, der Ort der Verklärung Jesu, die Bahalgärten in Haifa, die Opferstätte Muchraka, die Stadt Caesarea Maritima und die Hafenstadt Jaffa sind die letzten Stationen der Reise. Mindestens an jedem zweiten Tag wird es eine Begegnung mit Vertretern unterschiedlicher Religionen geben. Die Schermbecker werden zudem das Engagement vieler Deutschen kennen lernen, die ihren Zivildienst oder einen einjährigen Freiwilligendienst in Israel und Palästina absolvieren. „Sie alle leisten kleine Schritte zum Frieden“, ist Rienäcker überzeugt. Rienäcker und Liesmann sehen in der Begegnung mit Vertretern der Weltreligionen die Chance, die friedliebenden Kräfte auf beiden Seiten der Mauer zu stärken