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Zwerghahn siegte mit 147 Krähern

19.08.2007

Kirchhellen Wenn Westfälische Totleger mit Holländischen Zwergen um die Wette krähen, hat der Rassegeflügel-Zuchtverein (RGZV) wieder seine Zelte am Kloster aufgeschlagen. Dann kommen Züchter aus der Umgebung zusammen, um knapp 70 Hähne um die Wette krähen zu lassen.

Am Sonntag ging das Hähnewettkrähen in die nächste Runde. Zwei Mal je eine halbe Stunde machten die Tiere unter sich aus, wer die größte Ausdauer hat. Damit auch alles mit rechten Dingen zuging, erklärten sich einige Jugendliche bereit, akribisch festzuhalten, welcher Hahn die meisten Kräher von sich geben konnte. Marcel Königshausen und Marcel Gumprecht gehörten zu denen, die für einen fairen Ablauf sorgten und Strichliste führten.

"Der Wettbewerb ist in zwei Klassen unterteilt", erklärt Josef Backhaus, der zweite Vorsitzende des RGZV. "Zum einen werden die Zwerg-Hähne bewertet, zum anderen die großen Hähne", so der 70-Jährige. Das liege vor allem daran, dass die Kleinen grundsätzlich häufiger krähen. "Die Großen sollen ja auch eine Chance bekommen", lacht Backhaus.

Die Zahl der Teilnehmer war im voraus nicht bekannt. "Es muss sich niemand anmelden. Das spricht sich rum und wer kommen will, der kommt". Das Prinzip der Mundpropaganda funktioniert. Und das schon seit 1965, als das erste Hähnewettkrähen des Zuchtvereins veranstaltet wurde.

Jedes Jahr dürfen sich die 30 besten Züchter über einen Sachpreis freuen. Die beiden Erstplazierten in diesem Jahr sind Lars Schlüter, dessen Zwerghahn mit 147 Krähern die anderen übertraf. Gewinner der Züchter bei den großen Hähnen ist Marcel Königshausen. Sein Tier schaffte es in einer Stunde 57 Mal zu krähen. kw

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