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200 bis 300 Euro mehr Abwassergebühren?

DORTMUND Die Emerschergenossenschaft dementiert ein Rechenbeispiel der "Welt am Sonntag". Danach müssen Besitzer von Einfamilienhäusern in Folge der Emscher-Renaturierung künftig 200 bis 300 Euro jährlich mehr Abwassergebühren zahlen.

von Von Andreas Schröter

, 12.08.2007
200 bis 300 Euro mehr Abwassergebühren?

Hier einmal idyllisch - meistens aber dreckig und teuer: die Emscher

200 bis 300 Euro mehr Abwassergebühren könnten Besitzer von Einfamilienhäusern künftig pro Jahr zahlen. Das rechnete die "Welt am Sonntag" vor und sieht dies im Zusammenhang mit den Kosten für die Emscher-Renaturierung. Das seien aberwitzige Zahlen konterte Emschergenossenschaftssprecher Michael Steinbach. Es komme lediglich eine Mehrbelastung von vielleicht 13 bis 21 Euro jährlich auf die Besitzer von Einfamilienhäusern zu.4,4 Milliarden Fakt sei aber auch, dass das 4,4 Milliarden teure Projekt irgendwie bezahlt werden müsse. Dehalb werbe die Genossenschaft derzeit bei den rund 150 Mitgliedern um eine Beitragserhöhung um 4 bis 5 Prozent. Die Beiträge seien seit 1998 stabil geblieben und davor sogar leicht gesunken. Dass das nicht ewig so weitergehen könne, sei klar gewesen.2022 fertig Steinbach rechnet mit einer Fertigstellung der Emscher-Renaturierung im Jahre 2022. Fünf Jahre später sei der spätest mögliche Termin, weil dann die EU-Richtlinien zum Wasserschutz in Kraft treten. Mit dem Herzstück des Emscherprojektes, einem unterirdischen Abwasserkanal über 51 Kilometer, soll im kommenden Jahr begonnen werden.

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