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2010 - "Herausholen, was geht"

02.01.2008

2010 - "Herausholen, was geht"

<p>Will für die Kulturhauptstadt 2010 begeistern: Klaus Fehlemann. Wegener</p>

"Die Begeisterung für die Kulturhauptstadt 2010 muss in die Breite gehen, zu einer Bürgerinitiative werden" - Credo des neuen Arbeitskreisvorsitzenden Kultur der Dortmunder CDU, Klaus Fehlemann. Der pensionierte Stadtdirektor will dabei Kultur "nicht nur mit der Geige" verstanden wissen, sondern auch Architektur und Städtebau berücksichtigt sehen.

Der neu entstehende Platz vor dem U-Turm zum Beispiel sei prädestiniert für Kunst im öffentlichen Raum, so der ehemalige Infrastrukturdezernent. "Das müsste man ausschreiben". Möglicherweise könne der Arbeitskreis auch die eingeschlafene Diskussion um die Lichtkunst in der Stadtsilhouette wiederbeleben, meint Fehlemann.

Für die KulturhauptstadtIdee 2010 empfiehlt er, im Kulturausschuss einen eigenen Unterausschuss einzurichten; denn eines habe die Fußball-WM 2006 gezeigt: "Bei aller Kritik - bei solchen Ereignissen muss man mitschwimmen und für die Stadt herausholen, was geht." Der Arbeitskreis hat am 15. Januar mit Prof. Karl-Heinz Petzinka einen der vier künstlerischen Direktoren der Ruhr 2010 GmbH zu Gast.

Auch für die politische Idee des Kinder- und Jugendzentrums für Musik und Theater, zu dem Kulturdezernent Jörg Stüdemann eine Ratsvorlage noch für diesen Monat angekündigt hat, will sich der 34-köpfige Arbeitskreis engagieren. Fehlemann strebt an, das Zentrum durch Vorträge und Initiativen zu unterstützen. Er denkt dabei z. B. an die Organisation einer Sympathiekampagne und die Gründung eines Fördervereins. Fehlemann: "Wir gehen ohne Eitelkeiten ins Rennen, wir wollen unterstützend wirken und keine politischen Konflikte erzeugen." ko

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