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30 Jahre Musik-Geschichte auf der Bühne

30.12.2007

30 Jahre auf der Bühne, 30 Jahre Blues-Geschichte und 30 Jahre eng verbunden mit dem Freizeitzentrum West (FZW): Die "Pee Wee Bluesgang" feierte sich und ihre treuen Fans am vergangenen Samstag mit Nostalgie und Blues-Rock vom Feinsten.

Und selten trafen sich Generationen so direkt wie bei diesem Konzert. Nicht nur, dass unter den 200 Zuschauern viele Freude aus den letzten drei Jahrzehnten waren. Die Vorband "Blues De Luxe", ebenfalls aus Iserlohn, begeisterten mit jungen, frischen Coversongs. Wobei das Durchschnittsalter der Band bei 14 Jahren lag. Richard Hagel, Sänger der Pee Wees, war stolz auf den jungen Blues-Nachwuchs und das große Talent der Band.

Film-Premiere

Bevor die Stars des Abends die Bühne betraten gab es noch einen Rückblick auf die Bandgeschichte. Ein zum "Jubiläum" produzierter Film wurde erstmals am Samstag präsentiert. Mit dabei auch der legendäre Auftritt der Pee Wees 1981 beim WDR-Rockpalast. Als sie dann die Bühne des FZW betraten war jeder im Raum sofort in einer Klangwand gefangen. Kein morbider Charme, sondern Power, Eleganz und ein sehr persönlicher Bezug zum Publikum.

Begeisternde Soli

Die fünf Ausnahmemusiker um die Gründungsmitglieder Thomas Hesse (Gitarre) und Bassisten Heribert Grothe fesselten die Fans in einer Mischung aus treibenden, aber auch beruhigenden und entspannten Blues-Klängen. Wobei jeder für sich mit Solis heraus stach. Hesse spielte sich alleine bei "Hey Joe" in Trance, ohne dabei den Faden zu verlieren. Während der Dortmunder Schlagzeuger Martin Siehoff im Hintergrund die Band immer wieder zusammenführte, zelebrierte der Saxophonist wie selten gehört sein Holzblasinstrument.

Die begeisterten Fans im FZW erlebten in sehr persönlichen und witzigen Ansprachen des Sängers die Bandgeschichte - musikalisch wie auch in vielen kleinen Storys. Ein faszinierender, schnörkelloser, stimmgewaltiger und mit technischer Brillanz glänzender Blues-Abend mit einem sentimentalen Blick zurück. Didi

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