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300.000 Euro Verlust wegen der Aschewolke

Flughafen Dortmund

DORTMUND Die Maschinen starten und landen wieder am Flughafen. Die Aschewolke ist trotzdem noch allgegenwärtig. Grund sind die deshalb eingefahrenen Verluste. Wir sprachen mit Flughafensprecher Marc Schulte.

von Von Achim Roggendorf

, 22.04.2010
300.000 Euro Verlust wegen der Aschewolke

Flughafensprecher Marc Schulte.

Haben Sie schon einmal Vergleichbares erlebt?Schulte: Nein! Eine Komplettsperrung des deutschen Luftraums in diesem Umfang hat es seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht gegeben.

Sind Sie eigentlich gegen Betriebsunterbrechungen versichert?Schulte: Wir sprechen hier von höherer Gewalt. Dagegen schützt Sie leider keine Versicherung.

Wie hoch sind die Verluste?Schulte: Grob überschlagen summieren sich die Umsatzeinbußen auf 300.000 Euro.

Können Sie diese Verluste im laufenden Jahr wieder ausgleichen?Schulte: Das ist unser Ziel. Wir nehmen die Einbußen zum Anlass, alle vorgesehenen Ausgaben und Investitionen noch einmal zu hinterfragen und dann ggfs. zu verschieben oder, wo möglich, ganz zu streichen.

Wie haben die Flugreisenden auf die Sperrung reagiert?Schulte: Viele sind gar nicht erst gekommen. Dadurch ist bei uns das große Chaos ausgeblieben.

Wie viele Fluggäste waren insgesamt betroffen?Schulte: Seit Freitag konnten etwa 25.000 Passagiere ihren Flug nicht antreten.

Müssen Sie nun Mitarbeiter entlassen?Schulte: Wir konnten den Flugausfall dadurch abfangen, dass viele Mitarbeiter Überstunden abgebaut haben. Um seinen Job muss sich keiner Sorgen machen.

Wann kehrt wieder Normalität am Flughafen ein?Schulte: Bis wir einen geregelten Betrieb haben, wird es noch einige Tage dauern. Vielfach sind Flugzeuge und Crews noch nicht an ihren planmäßigen Einsatzstandorten.

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