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60 Jahre und noch kein bisschen müde

Oberbürgermeister gratulierte Steinmann

29.05.2007

Hombruch Ulrich Steinmann Eigentlich fühlte er sich genauso wie immer. Trotzdem war der diesjährige Pfingstsonntag für Bezirksvorsteher (Foto, SPD) ein ganz besonderer Tag, da er den Beginn eines neuen Lebensjahrzehnts markierte. Doch Steinmann ließ sich von der 60 nicht einschüchtern und verkündete: «Wenn ich mich auch in den nächsten Jahren noch so jung wie heute fühle, dann mache ich auf jeden Fall weiter». So kann er sich gut vorstellen, in zwei Jahren noch einmal für den Bezirksvorsteher-Posten zu kandidieren: «Dann könnte ich mit 67 in Rente gehen, wie es die Regierung in Berlin will», sagte er schmunzelnd und mit einem kleinen Seitenhieb auf die Erhöhung der Altersgrenze, die in der Bundeshauptstadt und an der Parteibasis kontrovers diskutiert wird. Feiern ließ sich Ulrich Steinmann in der Jugendfreizeitstätte an der Kieferstraße in Hombruch. Ausgesucht hatte er sich diesen Ort, weil ihm die Anlage gefällt und weil er ein Familienmensch ist. Deshalb hatte er den Beginn der Feier extra auf 11 Uhr morgens gelegt, damit die 120 geladenen Gäste auch ihre Kinder mitbringen konnten. Neben Verwandten - wie seiner Tochter und seinem kleinen Enkelsohn - sowie zahlreichen Bekannten, erschienen auch viele politische Weggefährten, darunter der SPD-Fraktionsvorsitzende Ernst Prüsse und Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer. Steinmann begrüßte aber auch Kollegen aus der Opposition wie seinen Stellvertreter Hans Semmler, denn, so Steinmann, «nur gemeinsam sind wir stark». Privat hofft der SPD-Politiker aus Schönau, in den nächsten zehn Jahren vor allem viel Zeit mit seinem Enkel verbringen zu können. Er möchte ihm nämlich noch seine zwei größten Hobbies - das Segeln und Skifahren - beibringen. Politisch freut sich Steinmann schon darauf, das Freibad «Froschloch» mit einem großen Fest wieder eröffnen zu dürfen. Uta Baier

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