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8635 wollen per Brief wählen - Niedrige Beteiligung

Kommunalwahl

DORTMUND Wie entwickelt sich die Wahlbeteiligung angesichts des Wahlmarathons der vergangenen Woche bei der Abstimmung über Landtag und OB am 9. Mai? Erste Hinweise darauf gibt es mit Blick auf die Briefwahl-Anträge.

von Von Oliver Volmerich

, 20.04.2010
8635 wollen per Brief wählen - Niedrige Beteiligung

Bürgerdienste-Chef Peter Spaenhoff hofft wieder auf eine gute Briefwahlbeteiligung.

Danach haben bis zum vergangenen Samstag 8525 Dortmunder Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl beantragt. Den Oberbürgermeister wollten bis zum vergangenen Samstag 8635 Dortmunder wählen. Die unterschiedlichen Zahlen erklären sich mit Blick auf den unterschiedlichen Kreis der Wahlberechtigten. Denn bei der Kommunal- und OB-Wahl sind im Gegensatz zur Landtagswahl bereits 16- und 17-Jährige und so genannte EU-Ausländer wahlberechtigt.

In jedem Falle sprechen die bisher vorliegenden Zahlen eher für eine niedrige Wahlbeteiligung. Vor der Kommunalwahl im August vergangenen Jahres hatten zum vergleichbaren Zeitpunkt bereits 13 946 Dortmunder Briefwahl beantragt, vor der Bundestagswahl waren es 11.734. Immerhin: Bei der OB-Wahl am 30. August hatte jeder vierte Wähler seine Stimme per Briefwahl abgegeben. Insgesamt waren es damals 49 905. Die Wahlbeteiligung lag am Ende aber nur bei 46,8 Prozent. Bei der Bundestagswahl am 27. September wurden 74 280 Briefwähler gezählt, die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 68,7 Prozent. Was auffällt: Immer mehr Dortmunder nutzen die Möglichkeit, bei den Bürgerdiensten im Stadthaus direkt ihre „Briefwahl“-Stimme abzugeben. „Dort gibt es zeitweise lange Schlangen“, berichtet Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch.