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ARGE legt Punktlandung hin

Eine "Punktlandung" in Sachen Haushalt ist der JobCenter ARGE in diesem Jahr gelungen. Diese Bilanz zog gestern ein zufriedener Frank Neukirchen-Füsers (Foto).

12.12.2007

ARGE legt Punktlandung hin

Aufgrund vorliegender Hochrechungen gab der ARGE-Geschäftsführer gestern eine vorläufige Haushaltsbilanz für das noch laufende Jahr bekannt. Danach hat die ARGE mit ihren Ausgaben für über 30 000 Einzelmaßnahmen der Qualifizierung und Integration von Arbeitslosengeld-II-Beziehern in 2007 ihr Ziel erreicht: Die aus dem Bundeshaushalt zugewiesenen 61,8 Mio. Euro fließen bis Ende des Jahres komplett in die Stadt. Nach 27,9 Mio. Euro im ARGE-Startjahr 2005 und 50,6 Mio. Euro in 2006 ist das damit das bisher größte Budget. Zur Erinnerung: Zwar hatte der Bundeshaushalt der ARGE im Jahr 2005 sogar 66 Mio. Euro zu Verfügung gestellt, doch davon konnten damals aufgrund verschiedener Probleme nur 41,5% ausgegeben werden.

"Für unsere Stadt ist sehr wichtig, dass die ARGE kein Geld zurückgeben muss, stattdessen konnten im letzten Quartal sogar noch 700 000 Euro an zusätzlichen Mitteln zum Wohle Arbeitsloser ausgegeben werden", unterstrich Siegfried Pogadl, Sozialdezernent der Stadt Dortmund und Vorsitzender im Trägerausschuss der ARGE.

Seit 2005 steigen auch die Integrationen kontinuierlich an und liegen über dem Landesdurchschnitt: Nach über 6000 im Startjahr und über 9000 in 2006 rechnet Neukirchen-Füsers in diesem Jahr mit über 11 000 Menschen, die in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse eintreten.

"Die Entwicklung dieses Jahres ist zu einem Großteil konjunkturbedingt", bilanzierte der ARGE-Chef. "Doch im dritten Jahr nach der Arbeitsmarktreform haben wir mit einer gut aufgestellten ARGE, qualifiziertem Personal und innovativen Projekten für Langzeitarbeitslose alle Möglichkeiten des Arbeitsmarktes genutzt, um das gesteckte Ziel auch zu erreichen." kiwi

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