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Ab in die Mitte

Zurück ins Zentrum heißt das Motto für Senioren. Nicht mehr am Stadtrand sondern mittendrin in der Stadt wollen Ältere leben. Und das Angebot wächst.

19.12.2007

Viel zentrumsnäher als in diesem Fall geht es kaum: An der Olpe/Ecke Rosental entstehen bald 38 neue Wohnungen für Senioren. Dazu wird die bislang als Parkplatz genutzte Baulücke unmittelbar auf der Straßenecke geschlossen und die Flachbauten entlang der Olpe abgerissen. Stattdessen entsteht anschließend an das schon bestehende Eckhaus Olpe/Kleppingstraße ein Baukörper mit vier, bzw. an der Straßenecke mit fünf Etagen plus Sockelgeschoss und Tiefgarage.

Das Stichwort heißt Service-Wohnen: Die Bewohner können nicht nur Einrichtungen wie die Gemeinschafts- und Wellness-Räume im Obergeschoss oder ein Apartment, das für Besuche von Angehörigen zur Verfügung steht, mit nutzen, sondern auch Service-Pakete dazu buchen - vom Putz- und Wäschedienst bis zu Pflegeleistungen, erläutert Bauherr Dirk Schoeme. Dazu gibt es derzeit Gespräche mit einem Dortmunder Wohlfahrtsverband.

Abriss genehmigt

Sachkundige Hilfe leistet nicht zuletzt die auf Seniorenwohnungen spezialisierte IBAC, die als so genannter "General-Übernahme", das Projekt mit entwickelt. Das Iserlohner Unternehmen bietet in Dortmund Service-Wohnen für Senioren u.a. schon im Hartkortbogen in Hombruch an und baut derzeit den Seniorenwohnsitz Kreuzviertel an der Lindemannstraße. Während dort Eigentumswohnungen entstehen, sind es an der Olpe allerdings Mietwohnungen. Ein mittleres Preisniveau peilt der Bauherr und spätere Betreiber bei den Service-Angeboten nach eigenen Worten an. Wobei an der Qualität nicht gespart werden soll. Wie die IBAC im Kreuzviertel will sich auch Schoeme um das NRW-Qualitätssiegel "Betreutes Wohnen für ältere Menschen" bewerben.

Im Januar soll der Abriss der Flachbauten entlang der Olpe begonnen werden, für den seit Dienstag die Genehmigung vorliegt. Wenn dann auch der Bauantrag genehmigt ist, könnte sich der Neubau nahtlos anschließen. Der Gestaltungsbeirat hat die Pläne bereits für gut befunden, die nach Auskunft des Bauordnungsamtes im Januar auch noch der Politik vorgestellt werden. Im Frühling 2009 soll das Projekt dann abgeschlossen sein, hofft Schoeme. Oli

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