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Alle leuchten zusammen

Barop Rund 40 Kinder samt Familien und der kompletten evangelischen Gemeinde Barop fiebern in dieser Woche nicht nur Weihnachten entgegen. Genauso der Aufführung ihres Krippenspiels.

20.12.2007

Alle leuchten zusammen

<p>Jona (9) und Hannes (5) teilen sich brüderlich den Bass. Groß genug ist er ja. Beide dürfen bei der Aufführung zeigen, dass auch kleine Leute dem Instrument tolle Töne entlocken können.</p>

Und die findet, wie sonst in der Regel bei Krippenspielen, nicht nur beim Fest selbst statt. Schon am Mittwoch zeigten Engelchor, Maria, Josef, Hirten und natürlich der Stern, was sie in den letzten Wochen zusammen auf die Beine gestellt hatten. Am Montag gab's noch eine Generalprobe im Gemeindehaus.

Und da klappte schon fast alles. Die Kostüme passten, die Engel hatten sich an den komischen Text vom "Gloria" gewöhnt, und die Unmengen von bestellten Sternen für die Zuschauer waren auch da. Gut, Anton vergaß zwischendurch mal kurz den Text. "Aber Mittwoch klappt das!", versprach er. Pfarrer Ralf Schlüter konnte sich also ganz auf letzte Regieanweisungen konzentrieren. "Gott, auf deinen Platz", rief er quer durch die Lutherkirche. Und ergänzte dann grinsend: "Wann kann ein Pfarrer so etwas schon mal sagen?"

Ausnahmeregel

Die Antwort: Beim Baroper Krippenspiel "Der Stern, der nicht mehr leuchten wollte". Da meinte Ralf Schlüter nämlich Christian, der den "göttlichen Text" spricht. Und sich nun brav wieder hinters Rednerpult verkrümelte. Von dort aus leiteten die Erzählerinnen Wiebke und Melissa den "ernsten Durchgang" des Stückes ein. Die ganze Geschichte einmal durchgespielt - diesmal blieb sogar das Lagerfeuer der Hirten in Form eines Baustellenlichts an. Nur der Engelchor probte weiterhin extra. Dennoch sahen am Ende alle zuversichtlich der ersten Aufführung entgegen: Am Mittwoch im Fritz-Heuner-Heim. "Ein bisschen aufgeregt bin ich ja jetzt doch...", meinte Wiebke kurz vor dem großen Auftritt. Denn diesmal mussten alle zusammenspielen.

Fast kein Patzer

Und wollten zunächst erstmal gruppenweise zwischen den Zuschauern angeordnet werden. Nachdem auch das geschafft war, ging es richtig los. Ohne einen einzigen Text- oder Aufführungspatzer lief das Stück ab. Inklusive Diskokugel für den richtigen Sterne-Effekt. Nur die Engel verwechselten dann doch einmal das schwierige "Gloria" mit dem Hirtenlied. Ralf Schlüter blieb locker: "Gehört auch dazu". Und freut sich auf die "Hauptaufführung" Heiligabend. Um mit 40 kleinen Stars noch ein wenig Sternenglanz mehr zu verteilen.

Caro Uschmann

Die Aufführungen Heiligabend finden um 14 und 16 Uhr in der Lutherkirche, Stockumer Straße, statt. Der Engelchor ist beim zweiten Termin dabei.

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