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Alternativen zum Ein-Euro-Job

23.08.2007

Drei Ein-Euro-Jobs machen eine vollwertige Stelle überflüssig - so lautet die streitbare These der Forschungsgruppe "Der 'workfare state' - Hausarbeit im öffentlichen Raum?". Ein Kongress am Samstag (8. 9.) befasst sich mit Gefahren und Alternativen dieser Entwicklung.

"Wir vertreten eine klare Position: nämlich die der Lastenträger, also der Minijobber", betont Irina Vellay von der Forschungsgruppe. Denn die "Entrechtung" der ALG II-Empfänger durch die "Dienstpflicht zu gemeinnütziger Arbeit" führe zu der "Schaffung einer ganzen Kaste, der die Teilhabe an der Gesellschaft massiv verweigert wird", warnt ihr Kollege Professor Wolfgang Richter.

Die von Arbeitsminister Franz Müntefering geplante "Initiative 50 plus", die Kombilöhne für Arbeitslose über 50 vorsieht, soll bei dem Kongress ebenso diskutiert werden wie das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens und weitere Alternativen. tag

8.9., 10-18 Uhr, Aula Fachbereich Design der FH, Max-Ophüls-Platz 2, Eintritt frei

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