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An der Schule fliegen seltener die Fäuste

06.03.2008

An der Hauptschule Lützowstraße fliegen in den vergangenen Monaten deutlich seltener die Fäuste: Ein neues Modellprojekt des Jugendamtes zur Gewaltvermeidung zeigt erste Erfolge.

Nachdem Lehrer dort ein zunehmend aggressiveres Verhalten und Schüler untereinander beobachtet hatten, entwickelte der Fachbereich Kinder- und Jugendförderung mit den Pädagogen ein Konzept, damit Konflikte seltener eskalieren. Sozialarbeiter Mark Fuchs (34): "Wir sind jetzt 15 Stunden pro Woche vor Ort. Neben Sozialkompetenz-Trainings im Unterricht bieten wir unter anderem in der Pause Spiele für Spaß und Bewegung an, die den Teamgeist und das Miteinander fördern sollen."

Mit seinen Kollegen hat er in der Hauptschule einen eigenen Raum, in dem die Sozialarbeiter für die Schüler regelmäßig als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die Mitarbeiter des Jugendamtes sprechen mehrere Sprachen, so gibt es keine Verständigungsprobleme mit der Schülerschaft. 94 Prozent der jungen Menschen haben einen Migrationshintergrund. Das Angebot sollen die Jugendlichen langfristig in Eigenregie verwalten.

In der achten Klasse besitzt derzeit das Lebens- und Berufsplanungsseminar einen besonderen Stellenwert. Hier analysieren die Teilnehmer ihre persönlichen Stärken und Schwächen. Selbstbewusst können sie nach ihrem Abschluss ihre weitere schulische oder berufliche Lebensplanung verfolgen.

Die Schüler finden das neue Projekt an ihrer Schule auf jeden Fall klasse: "Am meisten Spaß machen die Spiele in der Pause. Und die Sozialarbeiter sind echt in Ordnung", finden Gacmend (12) und Tolga (11). weg

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