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Andrang beim Blutdruckmessen

12.08.2007

Auf etwa 30 000 schätzen die Paritätischen Sozialdienste die Zahl der Dortmunder, die in etwa 400 Selbsthilfegruppen und -organisationen aktiv sind. Etwa 50 Initiativen präsentierten sich am Selbsthilfetag, den die Sozialdienste Samstag auf dem Reinoldikirchplatz organisierten.

"Selbsthilfe macht Menschen zu mündigen Patienten und Bürgern. Das führt dazu, dass weniger Medikamente eingenommen und Ärzte gezielter aufgesucht werden", erläutert Verena Meier, Mitarbeiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (K.I.S.S), die Wertschöpfung, die Selbsthilfegruppen erreichen. Das ist ein Grund, warum der Selbsthilfetag unter dem Motto "Selbsthilfe - ein Gewinn für Dortmund" stand.

Ein Angebot, das die Bürger mitten in der Fußgängerzone gern annehmen. Das Blutdruckmessgerät von Hilda Jutasi arbeitet auf Hochdruck. "Viele wissen gar nicht, wie hoch ihre Werte sind", sagt die Leiterin der Dortmunder Selbsthilfegruppe für Bluthochdruckkranke, während ihr Messgerät für einen kurzen Moment ruht. Dabei sei Aufklärung über die Höhe des Blutdrucks und über die Ursachen lebenswichtig. An ihrem Tisch liegen neben Broschüren Blutdruck-, Gesundheits- und Medikamenten-Pass aus, die helfen, persönliche Gesundheitsdaten übersichtlich zu dokumentieren.

Auch die übrigen Tische sind über und über mit Broschüren und Informationsmaterial bedeckt. Selbst Hand anlegen dürfen Interessierte an den Brustmodellen von mamazone-Dortmund, wo Gruppengründerin Heide Preuß mit Stellvertreterin Ulrike Schendekehl dazu auffordert, in den Modellen versteckte Knoten zu ertasten.

Neben der breiten Palette an gesundheitsorientierten Gruppen stellten sich auch einige soziale und politische Organisationen auf dem Selbsthilfetag vor. het

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