Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Antikriegs-Demo erlaubt

DORTMUND Im Skandal um die abgesagte Antikriegstags-Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge hat OB Langemeyer jetzt offenbar ein Machtwort gesprochen und das Verbot durch Kulturdezernent Jörg Stüdemann aufgehoben.

von Von Andreas Wegener

, 22.08.2007
Antikriegs-Demo erlaubt

Wegen der Bauarbeiten sollte an dieser Stelle keine Kundgebung möglich sein.

"Wir möchten den demokratischen Kräften in unserer Stadt die Gelegenheit geben, auf dem Platz der Alten Synagoge am Antikriegstag ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, nach einer Lösung zu suchen, die dies ermöglicht", erklärte Langemeyer.

Die Veranstalter - Dortmunder Friedensforum und Bündnis Dortmund gegen Rechts - können sich jetzt wie geplant am 1. September um 13 Uhr auf dem Theatervorplatz versammeln. Anmelderin Ulla Richter, zuletzt gesundheitlich angeschlagen: "Die Nachricht hat mich wieder aufgerichtet. An der Kehrtwende hat sicher die Presseberichterstattung großen Anteil. Jetzt können wir uns wieder voll und ganz auf die inhaltliche Gestaltung des Programms konzentrieren."

Ursprünglich hatte die Stadt erklärt, wegen der Arbeiten am Foyer von Oper und Schauspielhaus werde der Theatervorplatz für Baufahrzeuge benötigt. Dafür gibt es jetzt eine Lösung: Das Theater stelle den Firmen nun auf eigene Kosten für die Zeit der Veranstaltung zusätzliche Flächen zur Verfügung, hieß es in der Stellungnahme des OB. Gleichzeitig verwahren sich Theater und Kulturdezernat gegen die Annahme, bei der bisherigen Entscheidung hätten politische Gründe eine Rolle gespielt.

Lesen Sie jetzt