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'Anzahlung ist keine Verpflichtung'

03.12.2007

'Anzahlung ist keine Verpflichtung'

Do-Helene Schulte-Bories Verbraucherberatung (Vahlensieck 28.2.2002)

Die Insolvenz des Küchenspezialisten Astroh rückt u.a. ein Problem in den Mittelpunkt: die Anzahlung. "Mit der Insolvenz riskieren die Kunden den Verlust ihrer Anzahlung", weiß Helene Schulte-Bories (Foto), Leiterin der Verbraucherzentrale in Dortmund. Dort haben gestern bereits mehrere Betroffene Hilfe gesucht, die von der Astroh-Pleite unangenehm überrascht wurden.

Die Expertin stellt klar, dass "kein Käufer gesetzlich zu Anzahlungen verpflichtet ist". Das Gesetz schreibe Zahlung bei Lieferung vor. Allerdings seien auch Kunden, die nichts angezahlt haben, bei Insolvenz des Händlers an ihren Vertrag gebunden. "Tritt man vom Vertrag zurück, könnten Abstandszahlungen fällig werden."

Astroh-Küchen informiert derweil über die eigene Internetseite, dass Kunden, die eine Anzahlung auf bestellte Küchen geleistet haben, so bald als möglich von der vorläufigen Insolvenzverwaltung angeschrieben werden. Der Insolvenzverwalter sei per Gesetz verpflichtet, jeden einzelnen Auftrag zunächst zu überprüfen, bevor er der Auslieferung der bestellten Küche zustimmen könne. kiwi Seite 3: Forderung

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