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Auch Bürgerliste gegen Kraftwerk

DORTMUND Ganz gleich, ob die SPD-Fraktion tatsächlich auf die Unterstützung der rechten DVU im Rat für die DEW-Kraftwerksbeteiligung gebaut hat - auch diese rechnerische Mehrheit ist dahin. Denn die Fraktion FDP/Bürgerliste ist bei der anstehenden Entscheidung im Rat gespalten.

von Von Oliver Volmerich

, 03.12.2007
Auch Bürgerliste gegen Kraftwerk

Auf dem Gelände des Knepper-Kraftwerk wurde eine Bombe entschärft.

45 Stimmen sind für eine Mehrheit im Rat nötig. Nachdem die Grünen als SPD-Koalitionspartner sich klar gegen die Beteiligung am Neubau eines Kohlekraftwerks in Hamm ausgesprochen hatte, waren die Rechenspiele bei der angestrebten geheimen Abstimmung bislang von 36 SPD-Stimmen, 6 von FDP-Bürgerliste und 3 von der DVU ausgegangen.

Doch auch diese Konstellation reicht nicht. Denn FDP und Bürgerliste wollen unterschiedlich votieren: Die FDP bleibt mit ihren vier Ratsvertretern bei ihrer Position und stimmt für, die zwei Bürgerlisten-Vertreter gegen die Kraftwerksbeteiligung, teilte die Fraktion gestern mit. "Ein solches Kraftwerk ist aus heutiger Sicht ökologisch nicht mehr tragbar", erklärt Bürgerlisten-Ratsherr Dr. Thomas Reinbold.

Die SPD will trotzdem an der geheimen Abstimmung über die DEW-Pläne am 13. Dezember festhalten. Man orientiere sich nicht am Verhalten anderer Fraktionen, sondern wolle als SPD die Unterstützung des Vorhabens zum Ausdruck bringen, erklärte Fraktionschef Ernst Prüsse auf Anfrage.

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