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"Aufklärerische Arbeit ist unverzichtbar"

26.08.2007

Das Veranstaltungsprogramm der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dortmund (GCJZ) hat an Aktualität gewonnen - doch darauf hätte Vorsitzender Norbert Neu gerne verzichtet: "Die Ereignisse von Mügeln haben gezeigt, dass aufklärerische Arbeit unverzichtbar ist. Deshalb ist es unser Anliegen, die Solidarisierung mit der jüdischen Gemeinde immer wieder zu thematisieren."

In Dortmund selbst habe man mit der Diskussion um die Antikriegs-Kundgebung am 1. September gerade eben noch die Kurve gekriegt: "Wir begrüßen die Zulassung der Kundgebung ausdrücklich." Es sei wichtig, dass man nicht dem hinterher hechele, der den Takt vorgibt. "Wir selbst müssen unsere Position unmissverständlich darstellen."

Und genau das tut die GCJZ auch in ihrem Halbjahres-Programm, das erneut den Schwerpunkt auf Begegnung zwischen den Religionen legt. Ein neuer Aspekt ist der Wettbewerb "Nach dem/n Rechten sehen", an dem sich 50 Studenten mit Videos, Skulpturen und Texten beteiligt haben. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober in der Katholischen Hochschulgemeinde statt und ist einer der Höhepunkte des Halbjahresprogramms.

Auch das interreligiöse Kooperationsprojekt "Mein Gott ... Spiritualität heute" hebt Norbert Neu heraus: "Die Begegnung zwischen den Religionen kann hier aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrgenommen werden." In dessen Rahmen finden drei Veranstaltungen statt: Ein interreligiöses Gespräch mit Referentinnen aus Islam, Juden- und Christentum, eine Lesung über jüdische Flüchtlinge in Übersee und ein Vortrag des Rabbiners Dr. Jonathan Magonet.

Neben Begegnungsprogrammen bietet die GCJZ historische Themen an: Ein ökumenisches Gedenken zur Pogromnacht am 9. November 1938, oder ein Rezitationsabend mit Texten der deutsch-jüdischen Dichterin Mascha Kaléko. Das gesamte Programm kann im Internet abgerufen werden. dac

www.deutscher-koordinierungs rat.de/Dortmund

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