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Auslandsgesellschaft ist saniert

21.12.2007

Auslandsgesellschaft ist saniert

Die finanzielle Hängepartie der Auslandsgesellschaft NRW ist für die kommenden Jahre beendet. Das verkündete ihr Präsident Klaus Wegener (Foto) am Freitag. "Heute können wir die Sanierung verkünden."

Rund 100 Tage nach seiner Amtsübernahme berichtete Klaus Wegener von positiven Gesprächen mit der Stadt. Das Ergebnis: Die Stadt Dortmund hat der Auslandsgesellschaft den Neubau an der Steinstraße für 800 000 Euro abgekauft. Nach der Schuldentilgung bleiben der Gesellschaft 200 000 Euro. "Und diese werde ich wie meinen Augapfel hüten", so Wegener.

Mit dem Verkauf des Gebäudes ist die Auslandsgesellschaft schuldenfrei. "In den nächsten fünf Jahren wird das Wort Insolvenz bei uns nicht mehr fallen. Allerdings werden wir auch künftig mit eiserner Disziplin wirtschaften." Auch Zeitarbeit wie in der jüngeren Vergangenheit wird es künftig nicht mehr geben.

Das die Verhandlungen so schnell über die Bühne gegangen sind, überraschte auch den Präsidenten. Betonung legt er auf den beidseitigen Nutzen des Geschäfts. Ab 1. Januar mietet die Auslandsgesellschaft die rund 1500 Quadratmeter Nutzfläche. Zudem kann die Stadt die geleistete Bürgschaft für die Auslandsgesellschaft aus ihrer Bilanz streichen.

Ab 2008 beginnen auch die fälligen Sanierungen im Gebäude. Laut Gutachten müssen 500.000 Euro in den gesamten Gebäudekomplex investiert werden, "aber das wird natürlich in kleinen Schritten geschehen", so Klaus Wegener. Nachdem die Finanzen gesichert sind, planen Wegener und seine Mitarbeiter eine Neuausrichtung der Auslandsgesellschaft. jo

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