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Ausnahmezustand in Dortmund

Tag der Arbeit

DORTMUND Zwei Demonstrationen und ein Zweitliga-Fußballspiel am Freitagabend, Rock in den Ruinen und Mayday in der Nacht, Mai-Kundgebungen und BVB-Spiel – die Polizei wird bis Samstagabend fast 120.000 Menschen begleitet haben.

von Von Peter Bandermann

, 30.04.2010

Befindet sich die Stadt in einem Ausnahmezustand?Nein. Aber es kann zeitlich und örtlich begrenzt zu Stillstand kommen, weil Straßen gesperrt oder zu viele Autos auf ein Ziel zusteuern.

Wann und wo muss ich mit Einschränkungen rechnen? Vormittags wird es bis 13 Uhr zwischen City und Westfalenpark eng. (Hohe Straße / Ruhrallee). Nachmittags ist ab 16 Uhr die Nordstadt von einer Demonstration betroffen. Ab 17.15 Uhr verlassen die Fußballfans das Stadion, etwas später endet das DGB-Familienfest.

Wann sind am Stadion die Parkplatzreserven aufgebraucht? Richtig eng wird es ab 13 Uhr. Das DGB-Familienfest im Park läuft dann schon, die Fußballfans kommen hinzu.

Gibt es Alternativen zum eigenen PKW?Ja. Die Polizei rät sogar dringend von der Anreise im eigenen Auto ab und empfiehlt den Umstieg auf Bus und Bahn. Zu Fuß oder mit dem Rad ist das Ziel sogar schneller zu erreichen.

Am 1. Mai 2009 hat es Übergriffe auf DGB-Demonstranten durch Nazis gegeben. Kann ich sicher an einer Kundgebung teilnehmen? Die Polizei sagt „Ja“, begleitet mit einem sehr hohen Kräfteaufgebot die Kundgebungen und will konsequent gegen Störer und Gewalttäter vorgehen.

Wieviele Besucher sind in der Stadt? Den Rock in den Ruinen und die Mayday in der Nacht zu heute werden, je nach Wetter, bis zu 35 000 junge Leute besuchen. Am Samstag rechnet die Polizei mit 3000 DGB-Kundgebungs-Teilnehmern und 600 Demonstranten der „Arbeitsgemeinschaft kritische Kulturhauptstadt“. Rund um das Stadion sind über 80 000 Fans unterwegs. Hat es diese Dimension schon einmal gegeben? Die Polizei kennt deutlich größere Einsätze, zum Beispiel beim Spiel Deutschland gegen Polen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 oder die Loveparade 2008. .Wieviele Polizisten sind im Einsatz? Das sagt die Polizei nicht. Wir schätzen mit Blick auf ähnliche Ereignisse mindestens 1000.

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