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Band-Mitglieder sollten Vertrag abschließen

07.12.2007

Das Café des Fritz-Henßler-Hauses stand am Mittwochabend ganz im Licht juristischer Aspekte und im Licht der Dortmunder Musikszene - eine Mischung, die überraschenderweise höchst interessant und informativ war.

Der Musikverein Hömma Dortmund hat in seiner Workshopreihe den komplexen Bereich "Vertragsrecht in der Musikbranche" thematisiert. Als Referenten waren die Rechtsanwälte Mirko Jankord von der Hafenkanzlei und Christian Weyer von Century Media eingeladen - beide Juristen in der Dortmunder Musikszene und weit darüber hinaus anerkannt. Die Themen des Abends im mit über 30 Besuchern gefüllten Café hießen: bandinterne Verträge, Booking-, Management-, Konzert- und Veranstalterverträge oder auch Verlags- und Labelverhältnisse.

Der erste Teil beleuchtete die Grundkenntnisse von bandinternen Verhältnissen - also den GbR-Vertrag zwischen den Musikern, der oftmals bei jungen Bands erst gar nicht festgehalten wird und dennoch die wichtigste Grundlage bildet. Dazu kam der Gastspielvertrag, der sehr detailliert aufgesetzt werden muss, um bei Konzerten keine bösen Überraschungen zu erleben. Die Nachfragen der Musiker waren gerade dazu zahlreich.

Der zweite Teil beinhaltete Künstler-, Bandübernahme- und Lizenzverträge - ein "Haifischbecken" für Musiker. Die Bands müssen sowohl auf die Laufzeiten als auch auf die prozentuale Beteiligung achten. Und Vorsicht beim Vorschuss, denn der muss auch wieder zurückgezahlt werden.

Das Fritz-Henßler-Haus war zum wiederholten Male Gastgeber von Hömma Dortmund und knüpft damit an eine lange Tradition des Hauses an. Musiker wie Sasha oder Cosmo Klein haben ihre Karriere in dem Hause begonnen, und es finden dort verschiedene Musiker-Workshops statt - ein Schulterschluss zwischen FHH und Hömma, der auch zukünftig weiter Bestand haben soll. Didi

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