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Bayerisches "Cowgirl" biss zu

DORTMUND Lisa Fitz war eine der ersten Frauen in Deutschland, wenn nicht sogar die erste, die ein Solo-Kabarettprogramm mit eigenen Texten auf der Bühne präsentiert hat. Inzwischen wurde die 56-Jährige mit Witz und Scharfgeist von einigen ihrer Kolleginnen eingeholt.

von Von Julia Gass

, 05.08.2007

Das neu Programm der Niederbayerin heißt "Die Kunst sei mir Gesetz" ("Lex mihi ars") . Freitag und Samstag gastierte sie damit beim Sommerkabarett im Fletch Bizzel. Statt durch den australischen Fernseh-Dschungel kämpfte sich die Satirikerin durch den Gesellschaftsdschungel in der Bundesrepublik und schimpfte tüchtig auf das Fernsehen: "Bei so etwas wie Dschungelcamp darf man vielleicht noch mitmachen, aber man schaut es sich nicht an."

"Das Böse liegt in der Volksmusik"

Nach 15 Minuten legte Lisa Fitz die Stöckelschuhe ab, sang zur Gitarre einen flotten Jodler, versicherte aber: "Das Böse liegt in der Volksmusik". Nach 30 Minuten legte sie dann alle Hemmungen ab und trainierte mit dem Publikum den Unverstand.

Laut und kraftvoll kann Lisa Fitz auf die Gesellschaft schimpfen und als bayerisches Cowgirl über sie singen. Schnell verwandelte sie sich in eine skurrile Alte und dann zaubert sie plötzlich ganz leise Töne auf die Bühne, die diesem Programm die schönste Würze gaben: Wie ihr Erinnerungslied über die Kindheit ("Yesterday").

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