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Behinderte leben wie in einer Großfamilie

13.08.2007

Lütgendortmund Das Leben ist wie in einer Großfamilie organisiert. Die Bewohner des Wohnhauses Hedwig-Dransfeld in Lütgendortmund, Limbecker Straße 83c, leben schon seit 1997 in den familienähnlichen Kleingruppen der Behinderteneinrichtung. Deshalb feiern sie nun ihr zehnjähriges Bestehen.

Das Wohnhaus öffnete im Sommer 1997 als drittes von jetzt insgesamt fünf Häusern für Menschen mit geistiger Behinderung seine Tore und ist seitdem Lebensmittelpunkt für 36 Menschen.

Alles, vom ganz normalen Alltag bis zu Unternehmungen der Freizeit, gestalten die Bewohner gemeinsam und mit Unterstützung der Mitarbeiter. Tagsüber gehen sie zur Arbeit in die "Werkstatt über den Teichen" in Eving. Die Abende und Wochenenden stehen dann zur freien Verfügung. "Nach der Arbeit und am Wochenende unternehmen wir viel", so ein Bewohner der Einrichtung.

In einer Gruppe leben zwölf Menschen. Eine weitere Besonderheit des Wohnhauses ist der "Verhinderungsplatz". Er ist angedacht für geistig Behinderte, die bei ihren Angehörigen leben. Sie haben die Möglichkeit, für eine befristete Zeit im Wohnhaus zu leben, solange sich die Angehörigen nicht um sie kümmern können. Das Fest zum Zehnjährigen von "Hedwig Dransfeld" beginnt am Freitag (17.8.) um 16 Uhr mit einem Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Magdalena Anschließend wird im Garten des Wohnhauses weiter gefeiert.

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