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Beifall für neue VRR-Struktur

12.12.2007

Beifall für neue VRR-Struktur

Höhere Preise und eine neue Tarifstruktur - die Dortmunder Beteiligten sind mit den gestern offiziell verkündeten Beschlüssen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hoch zufrieden.

Am Ende gab es für die Entscheidung doch noch eine breite Mehrheit auch mit den Stimmen der SPD, freute sich der VRR-Verbandsvorsitzende und Dortmunder Bürgermeister Adolf MikschHubert Jung (CDU, Foto). Und auch alle Verkehrsunternehmen stünden hinter der Reform, wie Stadtwerke-Verkehrsvorstand (Foto 2) betont.

Das heimische Verkehrsunternehmen könnte durch die Einführung einer neuen vierten Tarifstruktur auch finanziell profitieren. Denn für die Stadtwerke sinkt die damit neu geregelte Umlage für den Schienen-Verkehr. Für "verträglich" hält Jung die angekündigte Preiserhöhung von durchschnittlich 5,5 Prozent zum 1. August 2008. Es gelte nicht nur höhere Kosten, sondern auch Investitionen etwa für die neuen Stadtbahnen und Busse zu finanzieren.

Miksch wie Jung sind optimistisch, dass die Fahrgäste in Dortmund es akzeptieren, in der Großstadt für Zeitfahrkarten künftig etwas mehr zahlen zu müssen als in ländlichen Regionen des VRR-Gebietes. "Schließlich ist Dortmund mit zwei zusammengefassten Tarifgebieten mehr als doppelt so groß wie etwa das Tarifgebiet Herdecke/Wetter. Hier sind in der Preisstufe A Fahrten möglich, für die sonst die Stufe B zu zahlen ist", argumentiert Jung. Dazu komme ein dichteres Angebot bei Bussen und Bahnen.

Der "Großstadt-Zuschlag" gilt ohnehin nicht für Einzel- oder Vierer-Fahrkarten. Generell gelte im VRR aber weiterhin die Strategie, Abonnenten und Zeitkarten-Inhabern Vorteile zu gewähren, so Jung. Oli Hier und heute

Beifall für neue VRR-Struktur

Hubert Jung Verkehrsvorstand Stadtwerke © Foto: Knut Vahlensieck - Ruhr Nachrichten (Aufnahmedatum: 10.4.2003 )

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