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Betriebe sollen mehr ausbilden

27.08.2007

Über 100 Bewerber suchen im Bereich der Agentur für Arbeit noch einen Ausbildungsplatz auf dem Bau. Darauf weist die Gewerkschaft hin. Den Bewerbern stünden jedoch lediglich acht freie Lehrstellen gegenüber.

"Hier müssen die Betriebe in der Region noch einmal nachlegen. Sonst schießen sie ein Eigentor. Denn wer jetzt nicht ausbildet, hat später kein qualifiziertes Personal", sagt IG Bau-Regionalleiter Carsten Kuttnik (Foto). Er appelliert an die heimischen Bauunternehmer, dringend mehr Lehrstellen zu schaffen.

Immerhin gibt es, so die Gewerkschaft, für Ausbildungsbetriebe in der Baubranche einen enormen Anreiz: "Jeder Betrieb, der ausbildet, erhält rund 14 000 Euro Unterstützung für einen Auszubildenden mit dreijähriger Lehrzeit", erläutert Kuttnik. Das Geld komme aus einer zentralen Ausbildungskasse, in die sämtliche Firmen der Branche einzahlten.

"Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - und auch kein Geselle", sagt Kuttnik. Wer Nachwuchs wolle, müsse ausbilden. Bei der Arbeitsagentur seien allein knapp 40 Jugendliche auf der Suche nach einer Lehre zum Maurer oder Betonbauer.

Auch an die 70 junge Menschen, die Gerüstbauer, Dachdecker, Zimmerer oder Straßenbauer werden wollten, warteten auf einen Ausbildungsplatz. Hier seien die Baubetriebe gefordert. "Volle Auftragsbücher sind gut. Aber die heimischen Unternehmer brauchen auch Fachkräfte, die diese Aufträge künftig abarbeiten können."

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