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Bewegung im Sadomaso-Fall

14.12.2007

Bewegung im Sadomaso-Fall

In diesen Räumlichkeiten eines Ferienhauses in Augustfehn bei Oldenburg haben sich die Beschuldigten vergnügt.

Der Sadomaso-Fall der städtischen Seniorenheime gGmbH (wir berichteten) beschäftigt ab sofort die Staatsanwaltschaft.

Am Donnerstag wurde der Fall von der Polizei übergeben und die Akte mit dem Zeichen 113JS848/07 angelegt. "Wir sind aber noch ganz am Anfang der Ermittlungen", sagte Staatsanwalt Henner Kruse am Freitag. "Wir werden die Vorwürfe, die bereits weitestgehend in der Zeitung standen, nun überprüfen."

Bereits in der kommenden Woche soll es zahlreiche Gespräche geben. Mit dem des Betrugs beschuldigten Betriebsratsvorsitzenden und seiner Stellvertreterin - beide sollen sich in Augustfehn bei Oldenburg auf einer "Sadomaso-Spielwiese" vergnügt haben, anstatt an einem Seminar in Rostock teilzunehmen. Aber auch mit denjenigen, die glauben, hieb- und stichfestes (Foto-)Material gesammelt zu haben, das beweist, dass die Beschuldigten vom 14. bis 19. Oktober tatsächlich auf Kosten des Arbeitgebers in der Sadomaso-Wohnung von Augustfehn weilten. Im Raum steht ein Betrag in Höhe von ca. 4000 Euro. Staatsanwalt Henner Kruse wollte sich zu dem Sadomaso-Fall und dem schon vorliegenden Beweismaterial nicht äußern. Wie brisant der Fall eingestuft wird, zeigt jedoch schon das Aktenzeichen: "JS" kennzeichnet besonders wichtige Fälle. cb

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