Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Bildergalerie

Das verborgene Innere des Signal Iduna Parks

20.04.2018
/
Die Mixed Zone ist Treffpunkt von Mannschaft und Medien. Sie liegt unter der Osttribüne zwischen den beiden Mannschaftskabinen. Nach dem Spiel kommen hier Medien – Zeitung, Hörfunk, Fernsehen – und Mannschaft für Interviews in direkten Kontakt. In der gemischten Zone bekommen die einzelnen Sender für ihre Kameras einen festen Platz zugewiesen. In der Regel gibt es Fragen zum Spiel. Von hier aus geht es auch über die Treppe in den Tunnel aufs Spielfeld.© Dieter Menne
Die Mixed Zone ist Treffpunkt von Mannschaft und Medien. Sie liegt unter der Osttribüne zwischen den beiden Mannschaftskabinen. Nach dem Spiel kommen hier Medien – Zeitung, Hörfunk, Fernsehen – und Mannschaft für Interviews in direkten Kontakt. In der gemischten Zone bekommen die einzelnen Sender für ihre Kameras einen festen Platz zugewiesen. In der Regel gibt es Fragen zum Spiel. Von hier aus geht es auch über die Treppe in den Tunnel aufs Spielfeld.© Dieter Menne
Der Uefa-Delegiertenraum unter dem nördlichen Ende der Osttribüne: Das ist so etwas wie in Büßerraum. Hier muss BVB-Organisationschef Dr. Christian Hockenjos bei internationalen Spielen gegenüber dem von der Uefa entsandten Vertreter Abbitte tun, wenn Fans zum Beispiel unerlaubte Banner ausgerollt, Pyro-Technik gezündet oder die freien Treppen auf der Südtribüne besetzt haben. Für Letzteres musste der BVB bis zur Saison 2016/2017 pro internationalem Spiel im Signal Iduna Park 20 000 Euro Strafe zahlen. Eine daraufhin im Sommer 2017 gestartete Kampagne zum Freihalten der Treppen hat funktioniert. „Das ist jetzt gelernt“, sagt Hockenjos.© Dieter Menne
In der Schiedsrichterkabine sitzen die Unparteiischen zusammen, bekommen warmes Essen und kalte Getränke. Im zur Kabine gehörenden Nebenraum ist eine Physio-Kabine; denn bei internationalen Spielen haben die Schiedsrichter einen eigenen Physiotherapeuten. 3 schwarz-gelb geflieste Duschen und eine Umkleide komplettieren die Kabine. Auch die einzige Schiedsrichterin der Bundesliga, Bibiana Steinhaus, duscht hier. Sie verzichtet auf eine Extrawurst.© Dieter Menne
Die Schiedsrichter haben auch soetwas wie eine kleine Büroausstattung mit Computer und Drucker.© Dieter Menne
An der Wand der Schiedsrichterkabine hängt ein Spielfeldplan, auf dem die Schiedsrichter erkennen können, wie sie und die Mannschaften bei Bundesligaspielen und bei internationalen Partien einlaufen sollen. BVB-Orgachef Dr. Christian Hockenjos zeigt die Laufwege.© Dieter Menne
Im Doping-Raum nahe der Mannschaftskabine, wo selbstverständlich nicht gedopt wird, müssen ausgeloste Spieler nach dem Spiel für die Doping-Probe das Wasser lassen. Wenn’s nicht läuft, können sie sich aus den Kästen mit Mineralwasser im Dopingkontrollraum nebenan bedienen. Dort sitzt der Dopingkontrollarzt. Zum Bereich gehört auch ein Warteraum – wenn‘s länger dauert – sowie eine Dusche und weitere Toiletten.© Dieter Menne
Die Mannschaftskabine ist spartanisch eingerichtet. Schließlich verbringen die Spieler hier nur etwa alle zwei Wochen insgesamt eine Stunde. Viele Fans würden hier gern mal Mäuschen spielen und den Ansagen des Trainers sowie Spielerkommentaren lauschen.© Dieter Menne
Damit Besucher bei Führungen sofort erkennen können, wer wo sitzt, sind Autogrammkarten neben den Garderobenhaken angebracht. Der Zeugwart hängt hier vor den Spielen die Trikots bereit.© Dieter Menne Dortmund
Zur Mannschaftskabine gehören auch Duschen und Toiletten, ein medizinischer Bereich und das Entmüdungsbecken. Das wird allerdings vornehmlich genutzt, wenn es etwas zu feiern gibt. Vor einigen Jahren wurde es verkleinert. Deshalb ist Platz für fünf Spinningräder.© Dieter Menne
Zum Bereich der Mannschaftskabine gehört auch ein Platz zum Essen. Hier gibt es oft Nudeln.© Dieter Menne
Hinter dem Essbereich liegt zum Aufwärmen und Anschwitzen dieser Raum. Die Spieler können hier Bälle gegen die Wand pöhlen, sich an Ringen unter der Decke eingrooven und auch sonst auf das Spiel einstimmen. Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel hat den Raum einrichten lassen, aber er wird auch heute von Spielern gern genutzt.© Dieter Menne
Die Gästekabine liegt unter der Osttribüne auf der nördlichen Mitte der 1. Ebene. Sie ist vom Grundriss wie die BVB-Mannschaftskabine, aber einen Hauch spartinischer eingerichtet als diese.© Dieter Menne
Unter der Südtribüne (Ebene 1) befindet sich das BVB-Lernzentrum. Es ist gleichzeitig Aufenthaltsraum für die BVB-Volunteers, die Ehrenamtlichen, die sich dort vor und nach dem Spiel aufhalten können.© Dieter Menne
Wer sich gesundheitlich schlecht fühlt, findet im Sanitätsraum des Deutschen Roten Kreuzes Hilfe. Dort stehen acht Liegen.© Dieter Menne
Der BVB-Kinderhort liegt auf der Ebene 1 am westlichen Ende der Südtribüne. Außer bei Abendspielen öffnet er dort an Spieltagen für Drei- bis Achtjährige. 20 bis 30 Kinder werden dort von drei professionellen Erzieherinnen betreut. © Dieter Menne
In der Mitte der Westtribüne sind die Toiletten erneuert worden. © Dieter Menne
Die Gastronomieflächen sind nicht mehr nach den Sponsoren benannt, sondern haben traditionelle Namen bekommen. Die frühere Turkish Airlines Lounge mit 250 Plätzen auf Ebene 1 am nördlichen Ende der Westtribüne heißt jetzt Alter Markt. © Dieter Menne
Und so ansprechend sieht es drinnen im Alten Markt aus.© Dieter Menne
Und so ansprechend sieht es drinnen im Alten Markt aus.© Dieter Menne
Ein Stadion kommt nicht ohne Logistikbereich aus. Unter der Mitte der Nordtribüne liegen die Werkstätten für Elektriker, Schlosser, Maurer, Mechatroniker und Sanitärfachleute. Eugen Käbel, Chef der Schlosserwerkstatt, bearbeitet alles, was mit Stahl und Eisen zu tun hat. Hier arbeitet er an einem beschädigten Abfalleimer.© Dieter Menne
Hinter dieser Tür unter der Nordtribüne liegt der Stadion-Knast.© Dieter Menne
Der „Empfangsraum“ zu den Arrestzellen im Stadion-Knast. Hier nimmt die Polizei die Personalien der festgesetzten Fans auf. © Dieter Menne
Wer in das Stadion-Gefängnis einwandert, hat diesen Ausblick.© Dieter Menne
Eine der beiden Arrestzellen des Stadions – mit ziemlich offener Toilette Wie voll das hier wird, hänge vom Spiel ab, sagt Organisationschef Dr. Christian Hockenjos. Es komme auch vor, dass die Zellen leer bleiben. Auch wenn es zwei Zellen sind, getrennt wird nicht nach Männlein und Weiblein, sondern nach Vereinsfarben.© Dieter Menne
In den öffentlichen Umläufen des Stadions gibt es Fanshops und Kioske. Die Kioske haben teils neue Rolltore bekommen und damit mehr Platz und eine neue Aufteilung. Es gibt jetzt jeweils zwei Linien. Hinten ist die Produktion, vorn der Verkauf. Sehr beliebt ist die schwarzgelbe „Herrenhandtasche“ für das Hopfengebinde.© Dieter Menne
Der Organisations- und Krisenraum auf der 4. Ebene am Ostende der Nordtribüne. Der Orga-Raum mit kompletter Videoanlage ist an Spieltagen das Reich von BVB-Organisationschef Dr. Christian Hockenjos. Im März 2017 gab es bei der Partie Deutschland gegen England eine vom DFB für Länderspiele verordnete Krisenübung mit den Sicherheitsbehörden, einen Monat später den Ernstfall, als bei der Bundesligapartie gegen die TSG Hoffenheim ein herrenloser Rucksack am Fahrradparkplatz entdeckt wurde. Am Fernseher kann der Krisenstab verfolgen, was bereits über die Nachrichtensender geht.© Dieter Menne
Der Name ist Programm: Die in weiß gestaltete VIP-Gastronomie auf der 4. Ebene der Nordtribüne heißt „Weiße Wiese“ nach dem ersten Spielfeld des BVB.© Dieter Menne
Blick auf die „Weiße Wiese“ in der Nordtribüne.© Dieter Menne
Blick in einen weiteren Gastronomiebereich auf der Nordtribüne.© Dieter Menne
Diese Gastronomiefläche heißt Borsigplatz.© Dieter Menne
Die Stammtisch-Ebene auf der Westtribüne.© Dieter Menne
Über dem neuen repräsentativen Stadion-Eingang zur Westtribüne liegt die Raucherterrasse. Hier ist der Blick auf den Sonnenuntergang im Sommer besonders schön.© Dieter Menne Dortmund
„Friedensplatz“ heißt dieser Gastronomiebereich hinter der Stammtisch-Ebene. Seit einem Jahr fungiert er auch 0 als Kantine für die BVB-Mitarbeiter. 60 bis 70 der rund 300 Mitarbeiter (ohne Mannschaft, Trainer und Betreuerstab) essen hier im Schnitt am Tag. Es waren aber auch schon mal 135. Hier gibt's zum Beispiel Hähnchen-Döner und Garnelenpfanne, Currywurst oder eine Salatauswahl und zum Dessert einen Apfel oder Eis im Hörnchen. © Dieter Menne
Blick von der Südtribüne. Auf dem Grün gibt mit LIchtduschen Wellness für den Hybrid-Rasen. Der glaubt so, dass für ihn die Sonne immer scheint - und wächst.© Dieter Menne
Der Presseraum im Medienzentrum: An Spieltagen sieht das hier nicht so schwarz aus. Dann wird die Front des Pultes gelb beleuchtet und die Wand im Hintergrund füllen die Sponsoren-Logos. Hier stehen die Trainer des BVB und der Gastmannschaft den Journalisten Rede und Antwort. © Dieter Menne
Blick von einer Loge aufs Spielfeld. Die 18 Logen auf der Osttribüne mit Blick ins Stadion sind für eine Saison fest vermietet. Im Winter gibt's für die Gäste Decken. Zwei weitere Logen mit Blick auf das Stadion Rot Erde werden spieltagsweise vergeben.© Dieter Menne
Die Flutlichtregie. Hier sitzen Stadionsprecher, Polizei, Ordnungsdienst, Feuerwehr und die Haustechnik. Das Schaltpult für die Flutlichtanalge ist „antik“, wird in absehbarer Zeit ausgetauscht und kommt ins Borusseum, dem Museum des BVB. Auf dem Tisch neben dem Schaltpult lag ein Cartoon: Sagt der eine Techniker zum anderen: „Du sollst den Schalter umlegen, nicht den Schalker.“© Dieter Menne
Das Vereinsmuseum „Borusseum“ auf der 4. Ebene zwischen Nord- und Westtribüne. Hier gibt es vor allem an Spieltagen viele Besucher.© Dieter Menne
Das gläserne TV-Studio: An gewissen Spieltagen nutzt der Privatsender Sky das gläserne TV-Studio in der unteren Ecke zwischen West- und Nordtribüne für seine Sendungen. Moderatoren unterhalten sich hier mit Gästen – mit dem Stadion und seiner Atmosphäre im Rücken. Ist keine Nutzung für das TV-Studio vorgesehen, wird es an Spieltagen als Loge vermarktet. Ein Platz mit bester Aussicht.© Dieter Menne