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Brauhausstraße glänzt als schicke Einkaufsmeile

24.08.2007

Was im Vorfeld lange gebraucht hatte, ging auf den buchstäblich letzten Metern umso schneller vorwärts. "Wenn wir das bis Weihnachten schaffen, bin ich froh", hatte Hans-Ulrich Krüger (SPD), Bezirksvorsteher von Innenstadt-West, noch am 13. April gesagt.

Gestern war zwar nicht Weihnachten, doch für die Gewerbetreibenden in der Brauhausstraße hatte es etwas davon. Nach nur vier Monaten Bauzeit präsentiert sich der vormals in die Jahre gekommene Straßenzug - wie schon zuvor die nördliche Betenstraße - hell und freundlich mit einem Betonstein- und Mosaikpflaster sowie 14 neuen Ringleuchten aus der Dortmunder Lampenfamilie. Mit dem Stadehaus und dem Hansa-Carré sei die Brauhausstraße zur schicken Einkaufsmeile geworden, freute sich Stadtdirektor Ullrich Sierau. Was noch stört, ist der rege Autoverkehr.

Beide Umbauten (Beten- und Brauhausstraße) kosten zusammen 960 000 und wurden je zur Hälfte von Stadt und Anliegern sowie mit Landesförderung finanziert. Wegen der klammen Haushaltslage wurde der städtische Anteil von den Anliegern Volksbank und Dreier Immobilien erstmals privat vorfinanziert.

Das erneuerte "Eintrittsfeld in die City" sei eine gelungene Investition, mit der die Stadt eine große Verbesserung für Bürger und Besucher erreicht habe, freute sich Hans-Dieter Michalski, Vorstandschef der Volksbank. Martin Dreier lobte die umgebauten Straßen als "schön und benutzerfreundlich".

Letzteres war das Stichwort für Ullrich Sierau: "Das Pflaster hier spricht für sich und die Reaktion auch", sagte der Planungsdezernent mit Blick auf die Diskussion über die Pflasterung für den künftigen Boulevard Kampstraße. Sierau möchte dort ebenfalls den Kunstsandstein aus Brauhaus- und Betenstraße, der beauftragte Architekt aber das rote Wellenmuster vom Platz von Leeds.

Und am Montag wird mit der endgültigen Fertigstellung des Hansaplatzes bereits die nächste Fläche in Angriff genommen, der dort noch teilweise vorhandene Asphalt durch hellgraues Granitpflaster ersetzt. ko

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