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Bürger entdecken Brackel zu Fuß

Tour «Unbekanntes Dortmund» des Umweltamtes

23.05.2007

Brackel Feste Stiefel, rustikale Hosen, Rucksack geschultert - rund 20 Wanderer starten. Los geht's durch die schwüle Hitze übers ehemalige Kasernen-, übers zukünftige Hohenbuschei-Gelände. Und die Tour aus der Reihe «Unbekanntes Dortmund» des Umweltamts führt an diesem Dienstagnachmittag auch ins angrenzende Naturschutzgebiet. Während kaum zehn Schritte entfernt riesige Bagger-Schaufeln das Dach einer verfallenen Kaserne zusammenknicken, während Staubwolken aufwirbeln und Motoren brummen, setzt sich die kleine Gruppe in Bewegung. An der Spitze: Robert Marks, Leiter der Unteren Landschaftsbehörde, und Markus Halfmann, Leiter der Unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde. Mehr als drei Stunden werden die Experten ihre Wanderer anführen. Vom Heßlingsweg in Brackel bis zum Bahnhof in Kurl. Naturschutz ist Thema, und außerdem die Entwicklung des ehemaligen militärischen Terrains zum Wohngebiet. «Jahrzehntelang durften Bürger nicht einfach über diese Fläche spazieren», berichtet Marks. Erst die politische Wende vor 15 Jahren habe das Gebiet aus seinem geheimnisvollen Dasein erweckt und die Ökologen aufhorchen lassen. Inzwischen mausere sich der gesamte Bereich zum Vorzeigeprojekt. Nur der alte Schießstand im Buschei behagt den Amtsvertretern gar nicht. Hier werde immer noch, gerade zum Wochenende und nach Feierabend, hobbymäßig geschossen. Der Betreiber berufe sich auf alte Genehmigungen und sträube sich, den Kurs der Stadt anzuerkennen. Die Wanderer jedenfalls rüsten sich mit Sonnencreme für den langen Marsch und wagen sich auf die sieben Kilometer. hil

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