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CDU: Vize-Stab kandidiert als Trio

DORTMUND Auch zwei Jahre nachdem Erich G. Fritz seinen Rückzug als CDU-Parteichef angekündigt hatte, muss er wohl weiter an der Spitze seiner Partei bleiben. Seine drei Stellvertreter jedenfalls werden beim Wahlparteitag am 25. August im Bildungszentrum der RAG nicht gegen den altgedienten Frontmann und Bundestagsabgeordneten antreten, sondern wieder als Team für die zweite Reihe den Hut in den Ring werfen.

von Von Gaby Kolle

, 03.08.2007

"Wir haben Erich Fritz gebeten, wieder bis 2009 zu kandidieren", erklärte gestern Vize Claudia Middendorf,  "wir können uns keinen anderen Kreisvorsitzenden vorstellen." Für die beiden anderen Stellvertreter Sascha Mader, Bezirksvorsteher von Aplerbeck, und CDU-Ratsmitglied Matthias Ulrich ist es aber denkbar,  sich in zwei Jahren um das Mandat  für den Parteivorsitz zu bewerben. Zurzeit passt es bei beiden beruflich nicht., Claudia Middendorf will sich dazu nicht äußern. Sie sei  2005 nicht angetreten, "um Herrn Fritz zu beerben".

Ära Fritz endet 2009

Mit einer Überraschungskandidatur beim Parteitag rechnen sie nicht, doch alle drei sind sich einig: 2009 wird es eine Ära nach Fritz geben. Schon heute sei der Kreisvorstand stark durch die drei Vize vertreten, meint Ulrich. Man habe mit den thematischen Parteitagen (Demographie, Integration und Wirtschaftssituation der Stadt) gute inhaltliche Arbeit geleistet und "Pflöcke eingeschlagen".

Die Kreispartei habe in den letzten zwei Jahren ein "eigenständiges Profil" bekommen, so Mader. Man sei nicht mehr der "Appendix" der Ratsfraktion, ergänzte Ulrich, "sondern ein Partner auf Augenhöhe". In den nächsten drei bis vier Monaten werde man das neue Grundsatzprogramm der CDU abschließend diskutieren, bevor es Ende des Jahres beim Bundesparteitag in Hannover verabschiedet wird, so Ulrich.

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