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CDU fordert Aktionsplan für Scharnhorst-Ost

18.10.2007

CDU fordert Aktionsplan für Scharnhorst-Ost

Scharnhorst Uwe Waßmann "Allein die Polizeipräsenz zu erhöhen, beseitigt nicht die Ursachen." Zu diesem Schluss kommt Stadtbezirksvorsitzender (Foto l.) und kritisiert damit die Äußerungen von Ratsfrau Gerti Zupfer in der Debatte um randalierende betrunkene Deutsche aus Russland und Polen. In einer Klausurtagung sind die Unionspolitiker zu dem Schluss gekommen, dass zusätzliche Streetworker mit Migrationshintergrund eingesetzt werden müssten, um Sprachbarrieren zu beseitigen. Außerdem müsse das Bildungs- und Fortbildungsangebot für Jugendliche und deren Familien verstärkt werden. Die CDU setzt auch auf Videoüberwachungen an neuralgischen Punkten. Waßmann: Die Zeiten, in denen bei Problemen auch gerne weggeguckt oder verharmlost wurde, müssen endlich vorbei sein. Man muss sich den Problemen offensiv stellen.

Verärgert ist die CDU im Stadtbezirk über SPD-Ratsfrau Gerti Zupfer. "Frau Zupfer und die SPD haben in den vergangenen Jahren verschiedene Anträge der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung abgelehnt, die sich immer mit dem Thema befasst haben. Jetzt die Schuld bei anderen zu suchen, und die Landesregierung zu kritisieren, die seit zweieinhalb Jahren im Amt ist, ist ausgemachter Blödsinn", sagt Waßmann.

Der CDU-Sprecher in der BV, Udo Wortmeier (Foto r.), kündigt an, dass im Rahmen der Haushaltsberatungen mehr Mittel für Scharnhorst gefordert werden, um die Situation offensiv verändern zu können.

"Wenn ca. 23 Prozent in Scharnhorst-Ost unter 18 Jahren sind und der Stadtteil die höchste Kinderdichte in Dortmund ausweist, ist das grundsätzlich positiv. Ebenso ist vieles an der vorhandenen Infrastruktur gut. Allerdings muss man auch die Familien erreichen, die die vorhandenen Einrichtungen nicht aufsuchen", meint er.

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