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Café "Laura" mit Möbeln vom Papa

06.03.2008

Aus "Fluxus" wurde "Laura": Das Café im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) hat seit einigen Monaten eine neue Betreiberin. Aus dem coolen, modernen Laden wurde ein gemütliches Café, das an die guten alten Zeiten erinnert, ohne dabei in Plüsch zu versinken. Kein Wunder: Pächterin Laura Rohde ist zwar erst 27 Jahre alt, hat von den guten alten Zeiten aber viel gehört. Ihr Vater ist die Gastronomen-Legende Wil Rohde.

Er holte Costa Cordalis nach Dortmund, auf seiner Bühne im "Riverboat" im Brückstraßenviertel tanzten die "Jacob Sisters", sangen Peter Maffay oder Howard Carpendale. 1967 eröffnete Wil Rohdes Laden, genau dort, wo heute das Konzerthaus steht. Rohde ist heute 76 Jahre alt und hat sich längst aus dem Geschäftsleben zurückgezogen. Doch seine Ideen leben weiter - und zwar in Laura.

Die Tochter des gebürtigen Holländers und einer Griechin bewahrte nicht nur schicken 50er-Jahre-Flair, sie rettete auch ehemalige Möbel aus der Disko "Riverboat" in ihr erstes eigenes Café. Die runde Theke mitten im Raum ist ebenso von damals wie einige organisch geschwungene Sitzgruppen und sogar ein Original-Showbühnen-Bogen mit bunten Glühlampen, der die Auftritte der Schlagerstars von damals erstrahlen ließ.

Über ihren Papa könnte Laura noch viel erzählen - "er hat ja die ersten Pommes in Dortmund verkauft, und wussten Sie, dass er mit dem Verkauf von Blumenzwiebeln auf dem Markt angefangen hat?" Nein, wussten wir nicht. Wer noch mehr wissen will: Sie erzählt gerne. Laura öffnet ihr Café Laura täglich von 10 bis 20 Uhr. pin

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