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Comics mal nur für Mädchen

Hombruch "Die schön wallenden Haare" waren es unter anderem, die Lea (16) zum Manga-Fan werden ließen. Da kam der Workshop zu den japanischen Comics am Freitag in der Mayerschen Buchhandlung genau richtig.

12.08.2007

Dort konnte sie ihre Begeisterung für die bunten Figuren und Geschichten aus dem Teenie-Alltag mit Alexandra Völker (21) teilen. Die "Mangaka" leitete den Workshop und malt selbst schon seit sie vier Jahre alt ist. Auch mit Mangas ging es schon im Grundschulalter los.

"Es fing damit an, dass ich gern Sailor Moon im Fernsehen geschaut habe", erzählt Alexandra aus Hamm. "Von da an hieß es Learning by doing, denn Seminare zu diesen besonderen Comics gibt es sehr wenige." Doch Alexandras Eigenständigkeit bewährte sich. Im Jahr 2004 belegte sie bei einem Wettbewerb des Verlages "Egmont Manga & Anime" den zweiten Platz und bekam einen Vertrag. Ihr erstes komplettes Werk "Catwalk" erschien zwei Jahre später.

Und wer schon so früh Zeichen-Erfolge feierte, hat viel weiterzugeben. Am Freitag zeichnete Alexandra Völker mit rund 20 Mädchen zwischen elf und 17 Jahren eine eigene Figur, das "Katzenmädchen". Immer Strich für Strich, Alexandra malte vor, die Teilnehmerinnen machten es ihr nach. Im Anschluss signierte die Mangaka noch ihre Bücher und gab Tipps fürs Weiterzeichnen. Für Lea hat sich ihr erster Workshop auf jeden Fall gelohnt. "Jetzt kann ich vielleicht mal eine eigene Geschichte entwerfen", sagte sie. Wahrscheinlich ein Mädchen-Manga. "Da gibt es schon Unterschiede", sagt Alexandra Völker. "Meine Comics handeln auch oft von erster Liebe oder Stress in der Schule. Diese Themen sind bei europäischen Geschichten ganz ähnlich wie bei asiatischen." Nur gibt es in Asien mehr Manga- Seminare. Gut dass Alexandra Völker noch zwei Wochen lang Seminare in Mayerschen Buchhandlungen in NRW gibt. Und dass es immer noch Learning by doing gibt. Caroline Uschmann

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