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DSW-Dienstleister: Warten auf den Lohn

DORTMUND Sie sollen für Ordnung und Sicherheit in Bussen und Bahnen sorgen. Dabei fühlen sich viele Mitarbeiter des Stadtwerke-Dienstleisters „Guardian“ selbst alles andere als sicher – zumindest finanziell. Denn ihr Arbeitgeber, der u.a. von den Stadtwerken mit Sicherheitsdiensten beauftragt ist, hat offenbar Probleme mit den Lohnzahlungen.

von Von Oliver Volmerich

, 30.01.2008

„Die Familien der Kollegen, die tagtäglich für unsere Sicherheit in den Verkehrsmitteln sorgen, hatten traurige Weihnachten. Denn Heiligabend hatten sie ihren Novemberlohn immer noch nicht erhalten“, beklagt der Geschäftsführer der Gewerkschaft verdi, Ulli Dettmann. „Die letzte pünktliche Lohnzahlung gab es Mitte Oktober. Den Abschlag für das November-Gehalt gab es erst am 27. Dezember“, berichtet ein Betroffener. Auch die folgenden Zahlungen kamen nur mit großer Verzögerung.

Inzwischen versuchen einige betroffene Guardian-Mitarbeiter, ihr Gehalt vor dem Arbeitsgericht einzuklagen, bekommen dabei Unterstützung von der Gewerkschaft verdi. Dort nimmt man aber auch die Stadtwerke ins Visier: Der Auftraggeber habe hier eine Fürsorgepflicht, meint verdi-Geschäftsführer Ulli Dettmann. Die Stadtwerke (DSW) als Auftraggeber sehen indes wenig Möglichkeiten zu helfen. Man sei dem Unternehmen bereits bei den Zahlungsmodalitäten entgegengekommen, so ein Sprecher.

DSW zahlt bis zu 200.000 Euro pro Monat für die Sicherheitsdienstleistungen an den Bahnsteigen oder bei der Begleitung von Bahnen oder Nachtbussen. Ende September läuft der Vertrag mit Guardian allerdings aus.

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