Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Das lange Warten auf den Einsatz

persebeck Die Uniform trägt der 12-jährige Jan Plöger nicht ohne Stolz - "seht her, ich bin ein Feuerwehrmann." Und was für einer: Als Angriffstruppführer zeigte er am Tag der offenen Tür der Persebecker Feuerwehr, was man drauf haben muss.

27.08.2007

"Eigentlich lassen wir die Jugend noch nicht ans Feuer, aber heute am Tag der offenen Tür wollen wir den Nachwuchs zeigen lassen, was wir können", begründet der stellvertretende Löschzugführer Sven Stämmler (Foto) den ungewöhnlichen Einsatz.

Dass Jan Plöger gern jetzt schon die "echten" Einsätze mitfahren würde, gibt er zwischen den Zeilen zu verstehen. Bis zu seinem 18. Lebensjahr muss der Löttringhauser noch warten, um dann sehr viel Verantwortung zu übernehmen. Bis dahin nimmt er noch an vielen Ausbildungsabenden und Übungen teil, die ihn auf den Ernstfall vorbereiten müssen. Beim Tag der offenen Tür durfte er immerhin ein extra fürs Feuer gezimmertes Holzhaus löschen - als "Angriffstruppführer", also derjenige, der dem Brandherd am nächsten ist. Schläuche verlegen und Befehle geben - hilft das beim Durchsetzungsvermögen im Leben weiter? Jan zweifelt ein wenig. In der Robert-Koch-Realschule kommandierten immer noch die Lehrer, und seine große Schwester gehorche auch noch nicht aufs Wort.

Also übt er sich beim Tag der offenen Tür weiter als Teamspieler, z. B. beim Kistenklettern (Foto), das den jungen Besuchern vor Augen führte, dass der Einsatz bei der (Jugend-) Feuerwehr viel Geschickt abverlangt. ban

Lesen Sie jetzt