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Dauerbrenner im Angebot

Eines vorweg: Sensationelle Neubau-Projekte hatte Dortmund am Stand der Metropole Ruhr auf der Immobilien-Messe Expo-Real in München nicht zu bieten. Warum auch. Es gibt ja genügend Dauerbrenner. Und die bergen genügend Zündstoff.

10.10.2007

Wie der Bahnhof. Er sei "verhalten optimistisch", dass doch noch kurzfristig Bewegung in die Bemühungen um eine Bahnhofserneuerung kommt, ließ NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke mit Blick auf Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium wissen. Noch in diesem Monat sollen die Signale dafür gestellt werden. Keine Äußerung ließ sich der Verkehrs- und Städtebauminister dagegen zur Landesförderung für den "U"-Turm entlocken. "Nicht mein Thema. Das ist Sache der Staatskanzlei", teilte er kurz und knapp mit.

Fest steht, dass sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in den nächsten Tagen oder Wochen äußern will und muss. Dass es Landesmittel gibt, scheint klar. Offen ist wie viel. Doch die Höhe spielt für Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer eher eine untergeordnete Rolle. Von einer rot-grünen Festlegung, dass mindesten 80 Prozent der auf 40 Mio Euro geschätzten Gesamtkosten als Zuschuss fließen müssen, will er nichts wissen - und bezichtigte SPD-Parteichef Franz-Josef Drabig in diesem Zusammenhang sogar der Lüge. Der nächste Streit ist vorprogrammiert ...

Vertrauen

Ganz unabhängig davon warben die Stadtplaner mit einem druckfrischen Prospekt für den "Kreativstandort Dortmunder U" und den Investorenwettbewerb für die Neubauten am Nordrand der Brauereibrache.

Nur Thema am Rande waren die aktuellen Büroprojekte von Kölbl&Kruse im Süden des U-Geländes mit bis zu 40 000 Quadratmetern und das Hochhaus-Projekt Westfalentower von KPE mit 23 000 Quadratmetern Mietfläche an der B1/Semerteichstraße. "Dass hier ohne große Vorvermietungen gebaut wird, zeigt aber den großen Optimismus und das Vertrauen der Investoren in den Standort Dortmund", freute sich Wirtschaftsförderungschef Udo Mager.

Auf dem Weg zurück aus der Schublade sind auch die Pläne für einen zweiten Bauabschnitt für den Bürokomplex Westfalentor an der B1/Märkische Straße. Wenn ausreichend Mietinteressenten vorhanden sind, kann es los gehen, kündigte DSW-Immobilien-Chefin Silke Seidel an, die gleich in doppelter Mission in München war. Denn zugleich warb sie für den Vermarktungsstart des Wohn- und Gewerbeparks Hohenbuschei auf dem früheren Kasernengelände in Brackel.

Oliver Volmerich

Die Internationale Messe für Gewerbeimmobilien Expo Real hat in den vergangenen drei Tagen zum 10. Mal in München stattgefunden. Sie gilt mit 1820 Ausstellern aus 43 Ländern bundesweit als wichtigster Treff der Immobilienbranche. Dortmund präsentierte sich mit 15 privaten Partnern auf rund 85 Quadratmetern auf dem Gemeinschaftsstand der Metropole Ruhr.

Eine Videopräsentation zur Entwicklung des U-Gelände im Internet unter www.RuhrNachrichten.de/dortmund

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